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Diskussion und Austausch rund um die neue Verpackungssteuer

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 28.05.2026 / 17:01 Uhr von hvf
Ab dem 1. Juli müssen Potsdamer Imbisse, Cafés und Restaurants eine Verpackungssteuer zahlen, wenn sie Speisen und Getränke in Einwegverpackungen verkaufen. Wie das in der Praxis funktionieren soll, wollten am gestrigen Mittwoch rund 100 Besucher bei einer Infomesse im Potsdam Museum wissen.

An den Ständen der Stadtverwaltung beantworteten Mitarbeiter Fragen zur neuen Steuer und zum Umstieg auf Mehrwegsysteme. Mehrweg-Anbieter, Umweltverbände und Initiativen zeigten konkrete Lösungen für den Alltag in der Gastronomie und im Handel. In moderierten Gesprächsrunden berichteten Vertreter aus Städten, die den Schritt schon hinter sich haben. Der Mehrwegverband Deutschland stellte den Stand der bundesweiten Debatte vor.

Bürgermeister und Kämmerer Burkhard Exner räumte ein, dass die Anfangsphase "mit organisatorischen und praktischen Herausforderungen verbunden sein wird". Die Einführung solle deshalb "mit Augenmaß" begleitet werden. Gleichzeitig hätten viele Beteiligte den Ausbau von Mehrweglösungen "ausdrücklich begrüßt" und als Chance für den Klima- und Ressourcenschutz verstanden.

Die Steuer trifft vor allem den To-go-Bereich und Imbisse. Wer konsequent auf Mehrweg setzt oder ganz auf Einweg verzichtet, zahlt nichts. Auch bepfandete Einwegverpackungen sind ausgenommen.

Weitere Informationen gibt es unter [www.potsdam.de/verpackungssteuer].

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