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Was machten Menschen, bevor es Apotheken gab?

Landesmuseum
  • Erstellt: 31.05.2026 / 12:01 Uhr von hvf
Schädeltrepanation, Schlafmohn und Fontanellenblech: Am Dienstag, den 16. Juni, führt das Archäologische Landesmuseum Brandenburg von 11 bis 12 Uhr durch die schmerzhafte Seite der Medizingeschichte. Die Reise beginnt bei Menschen der letzten Eiszeit, die verschiedene körperliche Beeinträchtigungen aufwiesen. War Birkenpech tatsächlich antiseptisch wirksam? Wozu diente das Trepanieren menschlicher Schädel? Und welche Rolle spielte Schlafmohn als natürliches Heilmittel?
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Dank schriftlicher Aufzeichnungen aus der Antike, dem Mittelalter und der frühen Neuzeit sind frühe operative Eingriffe, Aderlass, Fontanellenblech und zuweilen seltsam anmutende Rezepturen überliefert.

Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, Familien zahlen 10 Euro, Kinder unter 10 Jahren kommen gratis rein. Eine zusätzliche Führungsgebühr fällt nicht an.

Die Führung findet im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg in der Neustädtischen Heidestraße 28 statt.

Bilder

Schädeltrepanation, zwischen 3100 v. Chr. und 2700 v. Chr., Ketzin, Lkr. Havelland, Foto: AtelierThomasBartel, BLDAM
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