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Wo der Landtag tagte, soll die Uni einziehen

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  • Erstellt: 04.06.2026 / 10:01 Uhr von hvf
Die Landeshauptstadt Potsdam plant auf dem Brauhausberg einen neuen Universitätscampus. Seit wenigen Tagen können sich Potsdamer bis zum 30. Juni im Rahmen des frühzeitigen Beteiligungsverfahrens zum Bebauungsplan Nr. 188 einbringen. Am 16. Juni lädt die Stadt ab 18.30 Uhr zu einer Informationsveranstaltung und Ausstellung in den Langen Stall im Kreativ Quartier, Neue Plantage, ein.

Seit Jahresbeginn 2026 wurde ein städtebauliches Qualifizierungsverfahren durchgeführt. Es endete mit der Festlegung auf die Vorzugsvariante F, die laut Angaben der Stadtverwaltung durch größere Qualitäten im Städtebau, bessere funktionale Zusammenhänge, größere und individuellere Freiräume, bessere landschaftliche Einbindung, einen höheren Baumerhalt und einen geringeren Versiegelungsgrad überzeugte.

Die Flächen auf der Bergkuppe sollen als Sondergebiet für universitäre Nutzungen festgesetzt werden: Lehre mit Seminarräumen und Hörsälen, Forschung in Laboren und Verwaltung. Ergänzend sollen Versorgung, Konferenznutzungen und studentisches Wohnen ermöglicht werden. Einbezogen werden soll auch das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Kriegsschule, das zuletzt bis 2013 vom Landtag Brandenburg genutzt wurde.

Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, betont: „Die transparente Vermittlung der Planungs- und Vorhabensfortschritte und eine aktive öffentliche Beteiligung bleibt dabei für uns von zentraler Bedeutung."

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