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Potsdam und Bad Belzig screenen künftig auf Lungenkrebs

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 28.06.2026 / 09:01 Uhr von hvf
Ab dem 1. Juli bieten die Kliniken der Ernst von Bergmann Gruppe in Potsdam und Bad Belzig ein strukturiertes Lungenkrebsscreening für gesetzlich Krankenversicherte an. Untersucht wird mit einer Niedrigdosis-Computertomographie, die kleine Veränderungen der Lunge erkennen kann, bevor überhaupt Symptome auftreten. Genau das ist bei Lungenkrebs entscheidend: Die Erkrankung verursacht im frühen Stadium meist keine Beschwerden und wird deshalb oft erst spät erkannt.

Das Angebot richtet sich vor allem an Menschen zwischen 50 und 75 Jahren, an aktive oder ehemalige Raucher mit längerer Rauchhistorie sowie an Personen mit zusätzlichen Risikofaktoren wie familiärer Vorbelastung oder beruflicher Schadstoffexposition. Vor der Teilnahme steht ein Beratungsgespräch, in dem geprüft wird, ob das Screening sinnvoll ist. Dieses Gespräch kann in den Hausarztpraxen sowie der Praxis für Pneumologie der Poliklinik in Potsdam oder in den Hausarztpraxen des MVZ Kleinmachnow und des MVZ Bad Belzig stattfinden.

Die eigentliche CT-Untersuchung dauert nur wenige Minuten und ist schmerzfrei, sie findet in den Praxen für Radiologie der Poliklinik Potsdam beziehungsweise im MVZ Bad Belzig statt. Fällt der Befund auffällig aus, erfolgt eine Zweitbefundung im Zentrum für interventionelle und diagnostische Radiologie und Neuroradiologie am Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam. Besteht dann weiterhin ein hoher Verdacht auf Lungenkrebs, übernimmt das zertifizierte Lungenkrebszentrum am Klinikum die weitere Abklärung, etwa mit einer Gewebeentnahme aus der Lunge.

Weitere Informationen sowie teilnehmende Praxen: [Klick].

Bilder

Niedrigdosis-Computertomographie (Low-Dose-CT) im Klinikum Ernst von Bergmann Copyright | Fotohinweise: © KlinikumEvB 2026
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