Maja Schulze, Thomas Knappworst, Uwe Stammnitz und Götz Friederich, der zudem in seinem Amt als Präsident bestätigt wurde, gewählt. Den Beirat werden zukünftig Prof. Dr. Sarstedt, der in München einen Lehrstuhl für Marketing hat, vertreten sowie Jeanine Loyal, Helmut Pauli und Marian Menzel.
Soweit der offizielle Teil. Dann kam er: Horst Schlämmer. Und wie es seine Art ist, erklärte er zunächst die Grundprinzipien erfolgreicher Vereinsführung: „Man nimmt immer die ganz nach oben, die den wenigsten Schaden anrichten können.“ Damit war die Richtung des Abends klar.
Präsident Götz Friederich wurde ebenso liebevoll wie treffsicher aufs Korn genommen wie seine Vorstandskolleginnen und -kollegen. Dies seien alles Menschen, so Schlämmer, von denen andere behaupten, sie hätten ihr Hobby zum Beruf gemacht. Besonders würdigte er jene Vereinsmitglieder, „ohne die hier gar nichts laufen würde“, und bezeichnete einzelne Akteure als „echte Konifären auf ihrem Gebiet“. Selbst häusliche Machtverhältnisse blieben nicht unerwähnt. Schließlich müsse man wissen, „wer in der häuslichen Gemeinschaft wirklich was zu sagen hat“, erläuterte Schlämmer.
Auch die Mitglieder waren ihm bekannt, ob Pressevertreter oder das Phantom des Vereins: immer da, aber auf keinem Bild vertreten.
Zum Höhepunkt des Abends verlieh Horst Schlämmer dem Marketing Club Potsdam schließlich eine ganz besondere Auszeichnung: den Sonderpreis der „Stiftung des Herrn Schlämmer“ für herausragende Leistungen als Innovationsstandort, für exzellente Kommunikation sowie die für die nachhaltige Steigerung freundschaftlicher Beziehungen zu Berlin und anderen Regionen. Verliehen wurde der Preis feierlich im 37. Jahr des Mauerfalls – ein Jubiläum, dessen historische Einordnung der Stifter selbst großzügig offen ließ.
Als Anerkennung überreichte Horst Schlämmer dem Präsidenten außerdem eine Tüte Lachgummi – für jene Tage, an denen es im Vereinsleben einmal nicht ganz so rund läuft. Ergänzt wurde das Präsent durch mehrere kleine Fläschchen mit „gesunden hochprozentigen Drinks“, die großzügig an die Anwesenden verteilt wurden.
Beim anschließenden Anstoß auf den Club, seine Mitglieder und die Gesundheit aller Anwesenden wurde sogar kurz über die Chancen einer Bundespräsidentenkandidatur Schlämmers spekuliert. Diese standen nicht schlecht – zumindest in der spontanen Umfrage des Abends.
So endete ein Sommerfest, das einmal mehr zeigte, dass Marketing, Gemeinschaft und Humor in Potsdam bestens zusammenpassen.
[
www.marketingclub-potsdam.de]