Arbeitsstaatssekretärin Dr. Friederike Haase betonte im Hinblick auf diese Zahlen: „„Auch in Zeiten von Strukturwandel und Transformation zeigt sich der Brandenburger Arbeitsmarkt weiterhin robust. Während in anderen deutschen (Industrie-)Regionen Arbeitslosigkeit zunimmt und Beschäftigung sinkt, erlebt Brandenburg bislang eine andere Entwicklung. Das ist unter anderem Ausdruck unserer breit diversifizierten Wirtschaftsstruktur." Zugleich verwies sie auf den Fachkräftemangel: „Er ist keine reine Prognose mehr, sondern längst Realität in den Unternehmen.“
Friederike Haase sieht Weiterbildung als Schlüssel. „Umso mehr gilt es, die Passungsprobleme zwischen Qualifikations- und Anforderungsniveau durch Weiterbildung auszugleichen“, sagte sie und verwies auf das [
Zukunftszentrum Brandenburg] als Unterstützungsstruktur für Betriebe und Beschäftigte.
Die Unternehmensseite klingt deutlich härter. UVB-Hauptgeschäftsführer Alexander Schirp erklärte zu den aktuellen Zahlen: „Der Arbeitsmarkt braucht wirksame Reform-Impulse, um von der Kriechspur auf die Überholspur wechseln zu können. Mehr Beschäftigung und mehr Wachstum bekommen wir nur mit niedrigeren Kosten und mehr Leistungsanreizen. Brandenburg macht zwar mit guten Nachrichten von neuen Industrie-Arbeitsplätzen von sich reden. Zugleich haben es andere Branchen unverändert mit großen Herausforderungen zu tun. Das Wachstum ist zu schwach für einen spürbaren Beschäftigungszuwachs.“
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