Das Kuratorium der Stiftung Garnisonkirche hat in einer Sondersitzung am gestrigen Montag den mit den Nutzern des Rechenzentrums, der Stiftung SPI und dem Sanierungsträger erarbeiteten Kompromissvorschlag zur Zukunft des Gebäudes ausdrücklich begrüßt.Der Vorschlag soll verhindern, dass die Nutzung des Rechenzentrums aus bauordnungsrechtlichen Gründen beendet werden muss.
Das Kuratorium nahm die Vorlage für die anstehenden Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung zustimmend zur Kenntnis und sprach sich für den Abschluss des vorliegenden Entwurfs des 2. Nachtrags zum Grundstücksübertragungsvertrag aus.
Mit Blick auf das Vertrauensverhältnis der Stiftung zur Landeshauptstadt Potsdam bestätigte das Gremium zudem, auf weitere rechtliche Sicherungsinstrumente zu verzichten. Der Vorstand wurde beauftragt, nach der Beschlussfassung durch die SVV die entsprechenden Regelungen zu treffen.
Die Stiftung kündigte an, die weitere Entwicklung in enger Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Potsdam und den beteiligten Partnern fortzuführen.