Obwohl sich viele der Teilnehmer vor dem Turnier noch nicht kannten, entwickelte sich innerhalb weniger Stunden ein echtes Team. Gegenseitige Unterstützung, Fairplay und gemeinsame Erfolgserlebnisse machten den besonderen Charakter des Tages aus. Der Turniersieg war dabei das i-Tüpfelchen eines außergewöhnlichen Gemeinschaftserlebnisses.
Insgesamt nahmen über 70 Sportler in 10 Teams am UNIFIED Cup teil. Mit dabei waren unter anderem die SG RBO Berlin, der RSV Eintracht 1949, Hitachi Rail, die JUDOSCHULE Falkensee, Schulen, Vereine sowie zahlreiche Einzelspieler, die vor Ort zu gemischten Teams zusammengestellt wurden. Auch abseits des Spielfeldes wurde deutlich, wie viele Menschen hinter der Idee stehen. Unterstützt wurde die Veranstaltung unter anderem von Special Olympics Berlin, den Berlin Rockets, der Berliner Sparkasse, Marktkauf Teltow, ISKAY sowie ever-sports.de, die für jedes erzielte Tor eine Spende zusagten und den Betrag am Ende auf 200 Euro aufrundeten.
Für Adrian Mühle, Projektleiter des UNIFIED Cups, ist die Premiere ein wichtiger Schritt: "Der Turniersieg des Teltower Teams freut uns natürlich besonders. Noch wichtiger ist jedoch, dass wir gezeigt haben, wie einfach Inklusion sein kann. Menschen mit und ohne Behinderung haben gemeinsam gelacht, gekämpft und sich gegenseitig unterstützt. Genau dafür steht der UNIFIED Cup."
Der Verein "Impuls – Sport. Bildung. Integration." möchte den UNIFIED Cup langfristig als jährlich stattfindendes Inklusionsfestival etablieren. Bereits jetzt laufen die Planungen für die nächste Ausgabe am letzten Samstag vor den Sommerferien 2027. Unter dem Motto „Sei dabei. Spielt zusammen. Wachst zusammen.“ soll das Projekt in den kommenden Jahren weiter wachsen und noch mehr Menschen, Schulen, Vereine und Unternehmen für gelebte Inklusion begeistern.
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