In die Auswahl 2026 kamen Filme, die zwischen Juni 2025 und Mai 2026 uraufgeführt wurden. Nominiert sind sechs Filme: "Einar Schleef – Ich habe kein Deutschland gefunden" von Sandra Prechtel, "Silent Friend" von Ildikó Enyedi, "Karla" von Christina Tournatzés, "Born to Fake" von Benjamin Rost und Erec Brehmer, "Holofiction" von Michal Kosakowski sowie "Das Verschwinden des Josef Mengele" von Kirill Serebrennikow.
Im Rahmenprogramm moving history | Spezial werden drei weitere Filme gezeigt: "Heimsuchung" von Volker Schlöndorff, "Vaterland" von Pawel Pawlikowski und "Lenz" von Egon Günther aus dem Jahr 1992. Die nominierten Filme und die Spezial-Vorführungen laufen ab dem 25. September im Filmmuseum Potsdam und im ersten Quartal 2027 im Zeughauskino Berlin.
Die Schirmherrschaft für moving history 2026 hat die Potsdamer Oberbürgermeisterin Noosha Aubel übernommen, die Schirmherrschaft für die CLIO der Schauspieler Jörg Schüttauf.
Ausgezeichnet werden Filme, die sich auf besondere Weise mit historischen Themen auseinandersetzen. Dazu zählen in der Vergangenheit angesiedelte fiktionale Handlungen ebenso wie Filme, die in der Gegenwart spielen, aber historische gesellschaftliche Konflikte verhandeln, sowie dokumentarische oder essayistische Arbeiten. Ein besonderes Augenmerk gilt bislang vernachlässigten oder sensiblen Themen und neuen Interpretationen bekannter Stoffe.
Preisverleihung und Filmprogramm sind Veranstaltungen von moving history e.V. in Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF). Gefördert werden sie vom Medienboard Berlin-Brandenburg und vom Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM), Partner sind das Filmmuseum Potsdam und das Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums. Weitere Informationen unter [
moving-history.de].