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Die Archäotechnica 2026 lädt auch heute noch einmal zum Besuch ein

Aus der Stadt
  • Erstellt: 02.08.2026 / 09:01 Uhr von rb
In einer Stunde öffnen sich im Archäologischen Landesmuseum im Paulikloster in Brandenburg an der Havel die Tore für den zweiten Tag der Archäotechnica 2026, die unter dem Motto: „Fasern, Kleider, Schmückendes – Mensch und Mode durch die Jahrtausende“ steht. Nach dem etwas verregneten Start am Samstag können Besucher heute bis 17 Uhr wieder zahlreiche Einzelveranstaltungen erleben, aber auch die Gelegenheit nutzen und mit den Akteuren ins Gespräch  kommen oder sich gar selbst an Mitmachständen ausprobieren. Im besonderen Blickfeld stehen dabei die Bekleidungstechniken und Trends unserer Vorfahren.
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Erklärt werden bei Vorführungen unter anderem die schützende und zugleich schmückende Ausstattung von steinzeitlichen Jägern und Sammlern, die Mode im alten Ägypten, dem antiken Griechenland, bei Römern und Germanen, im Mittelalter oder der frühen Neuzeit Kosmetik. Gezeigt wird aber noch mehr. So haben Schmuck und Körpermodifikationen eine lange Tradition.

Urzeitliche Perlenketten, römisches Make Up, prähistorische Tätowierungen und bronzezeitliches Geschmeide lassen einstige Ästhetik und Selbstdarstellung erahnen. Gezeigt wird an den Ständen auch die Verarbeitung von Materialien wie Wolle und Leder, das Färben mit Pflanzen oder die Fertigung von Glas- und Metallschmuck. Zudem verraten die Forscher vor Ort woher das Wissen zu Kleidung und Accessoires durch die Jahrtausende stammt.

Die einzelnen Vorführungen finden zu folgenden Zeiten statt. Los geht es bereits um 10.30 Uhr im Klostergarten zum Thema „Tierfell, Sehne, Knochenspan – Von der Jagdbeute zum eiszeitlichen Kleid“. Im unteren Kreuzgang findet um 11.15 Uhr ein Vortrag zu „Lidstrich, Falten und Fayence – Mode und Kosmetik im Alten Ägypten“ statt. Zur Mittagsstunde, um 12.00 Uhr, gibt es mehr zu „Schnurrock, Mantel, Tutuli – Tracht und Status in der Bronzezeit“ im Klostergarten zu erfahren.

Nach dem Mittag geht es um 13 Uhr im Klostergarten mit der Vorführung „Fibel, Peplos, Perlenschmuck – Germanische Kleidung im Wandel der Jahrhunderte“ weiter. Danach geht es um 13:30 Uhr, ebenfalls im Klostergarten rund um die Wolle weiter mit dem Thema „Skudde, Haarkleid, Schafschur – Vom Wollschaf zum Rohstoff“. Dem schließt sich um 14 Uhr eine Vorführung zum Thema „Spinnrad, Karde, feines Garn – Mittelalterliche Wollverarbeitung“ im Klostergarten an. In Sachen Mode geht es dann um 14.45 Uhr im Unteren Kreuzgang unter dem Motto „Schleier, Tuch und Fehenfell – Adliges Auftreten im Hohen Mittelalter“ weiter.

Mehr über die Mode des 18. und 19. Jahrhunderts kann man dann noch in einer Vorführung um 15.30 Uhr unter dem Motto „Mieder, Schleppe, Herrenrock“ im Kreuzgang sehen. Im Unteren Kreuzgang wird um 16 Uhr unter dem Thema „Fäden, Farben, Mikroskop“ gezeigt, was Textilarchäologen machen. Die Reihe der Vorführungen endet um 16.25 Uhr mit einer Modenschau im Klostergarten an der verschiedene Akteure der Archäotechnica teilnehmen.

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