Bei ProPotsdam haben am heutigen Montag rund 75 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Zu dem Warnstreik hatte die Gewerkschaft ver.di aufgerufen, die eine Schlechterstellung der Beschäftigten beenden will. Am morgigen 4. August soll der Streik weitergehen.
Die Beschäftigten hätten zum ersten Mal gestreikt und mitten in der Urlaubszeit ein kraftvolles Signal an den Arbeitgeber gesendet, erklärte ver.di-Verhandlungsführerin Andrea Germanus. Die Belegschaft werde sich mit der Blockadehaltung nicht abfinden.
Ver.di hatte laut eigenen Angaben den Geschäftsführer von ProPotsdam eingeladen, auf der Streikkundgebung zu sprechen. Er lehnte ab. Bei den Streikenden stieß diese Weigerung, den Dialog zu suchen, laut weiteren Angaben auf großes Unverständnis.
"Es wird Zeit, dass die Geschäftsführung von ProPotsdam das Signal aus der Belegschaft versteht und wir beim nächsten Verhandlungstermin endlich ein anständiges Angebot auf den Tisch bekommen", so Germanus. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 21. August angesetzt.