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65 Jahre nach dem Mauerbau

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  • Erstellt: 04.08.2026 / 18:01 Uhr von hvf
Am 13. August jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 65. Mal. In Potsdam wird an diesem Donnerstag an zwei Orten an die Teilung erinnert, am Mauerdenkmal Griebnitzsee und an der Glienicker Brücke. Am 13. August 1961 riegelte die DDR die Grenze zu den Westsektoren Berlins mit Mauer und Stacheldraht ab. Der Tag steht für die Trennung von Familien und Lebenswegen und bedeutete für viele Brandenburger einen dramatischen Einschnitt. Bis zum Fall der Mauer am 9. November 1989 starben an den Sperranlagen entlang dieser Grenze mindestens 140 Menschen nach Fluchtversuchen oder bei anderen Zwischenfällen.

Um 13 Uhr beginnt die Gedenkveranstaltung am Mauerdenkmal Griebnitzsee, Stubenrauchstraße, 14482 Potsdam. Sie wird vom Forum zur kritischen Auseinandersetzung mit DDR-Geschichte im Land Brandenburg ausgerichtet. Um 15 Uhr folgt das Gedenken an der Glienicker Brücke, am Mahnmal „Nike 89", 14467 Potsdam. Getragen wird es von der Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54" und der Landeshauptstadt Potsdam. An beiden Terminen nehmen Vertreter der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur teil.

Eine Podcast-Folge der Aufarbeitungsbeauftragten zum Thema gibt es unter [aufarbeitung.brandenburg.de].

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