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Live: Woidke informiert über Corona-Lage und Schul-Plan! / Brandenburg zieht Notbremse weiter an: Distanzunterricht in weiterführenden Schulen und Ausweitung der Teststrategie

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Stadtgeschehen

Erstellt: 06.04.2021 / 17:06 von at/cg1

Die Pressekonferenz von Ministerpräsident Dietmar Woidke und Bildungsministerin Britta Ernst beginnt! Sie wollen über die heutigen Kabinetts-Beratungen in Sachen Corona berichten und darüber darüber informieren, wie der Unterricht an den Brandenburger Schulen nach der Osterferien weiterlaufen soll. Eingangs sagte Woidke, dass man mit einer gewissen Erleichterung "einen gewissen Rückgang der Inzidenz" bemerkt habe. Spätestens seit Weihnachten wisse man aber, dass Feiertagszahlen immer mit Vorsicht zu genießen sind. Mögliche höhere Zahlen könnten sich später zeigen. Daher gelte: "Alles andere als Entwarnung", so Woidke.

Übertragen wird die Pressekonferenz hier live: [Klick].

Einige Zahlen: Am 15. März gab es 86 Intensiv-Patienten in Brandenburg, die an Corona litten. Am 5. April waren es 139.

In Brandenburg sind mittlerweile 13,8% Einwohner mit einer Erstimpfung versehen. Eine weitere Nachricht: Alle Hausarztpraxen die wollen, können sich nun auch an der Impfkampagne beteiligen. In dieser Woche sollen rund 20.000 bis 30.000 Impfdosen über die Hausarztpraxen verabreicht werden. Gleichwohl räumte Woidke ein: "Das wird noch eine Weile dauern, auch wenn sich die Zahl im deutschlandweiten Vergleich sehen lassen kann."

Woidkes Ziel: In vier bis sechs Wochen will man bei 30% sein.

Nun zu den Schulen: "Die Entscheidungen, die wir heute getroffen haben, sind uns nicht leicht gefallen", begann der Ministerpräsident. Ausfallende Schulstunden seien immer ein Problem, Bildung sei "ein hohes Gut".

Die Notbremse wird noch fester angezogen!
Ab 12. April sind die weiterführenden Schulen im Distanzunterricht. Damit wird das begonnene Wechselmodell gestoppt. Ausnahmen: Abschlussklassen, Azubis im letzten Jahr und Förderschulen. Die Grundschulen bleiben im Wechselmodell.

Bildungsministerin Britta Ernst: „Unsere Kinder haben ein Recht auf gute Bildung. Damit wir die beste aller Varianten, einen Unterricht mit Präsenz, durchführen können, brauchen wir eine sichere Schule. Dazu gehört eine Ausweitung der Teststrategie, die am kommenden Montag beginnt. Ab dem19. April dürfen dann nur noch Personen die Schulen betreten, die sich entsprechend der Strategie testen lassen und ein negatives Ergebnis vorweisen können. Damit alle Beteiligten sich darauf einstellen können, haben wir jetzt die Eckpunkte festgelegt. Der vor den Osterferien begonnene Dialog mit Verbänden zu einem Konzept der sicheren und offenen Schule wird fortgesetzt.“

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Seit Anfang März nimmt das Infektionsgeschehen wieder deutlich zu. Treiber dieser dritten Welle ist vor allem die britische Mutante, die sich auch unter jüngeren Menschen sehr stark verbreitet. Wir müssen also weiterhin sehr vorsichtig sein. Der leichte Rückgang der Neuinfektionen nach Ostern bildet wegen geringerer Testungen während der Feiertage sicher kein vollständiges Bild ab. Grund zur Entwarnung gibt es daher nicht. Die dritte Welle rollt weiter durch Brandenburg. Auch wenn wir gute Fortschritte beim Impfen machen, müssen wir weiter konsequent und wirksam eindämmen und Kontakte reduzieren. Deshalb ist es jetzt angeraten, im Schulbereich vorsichtig zu sein. Wir werden nach den Osterferien mit konsequentem Testen beginnen und ab dem 19. April eine Testpflicht einführen. Gut ist auch, dass das Land die Kitaträger durch zentrale Beschaffung von geeigneten Tests auch für kleine Kinder in unseren Kitas unterstützt.“

Die wichtigsten Punkte im Einzelnen:

Der Unterricht an den weiterführenden Schulen erfolgt ab dem 12. April im Distanzunterricht. Davon ausgenommen sind die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, die Schülerinnen und Schüler im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs sowie die Schülerinnen und Schüler der Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Diese verbleiben im Wechselmodell.

Der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 bis 6 in den Grundschulen erfolgt wie vor den Ferien im Wechselmodell.

Die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht bleibt zunächst aufgehoben.

Die Durchführung von Prüfungen an den Schulen, schulische Testverfahren und Prüfungen nach der Handwerksordnung und dem Berufsbildungsgesetz in den Räumen von Schulen bleiben zugelassen.

Nachdem das Personal an Kitas und Schulen bereits seit Monaten die Möglichkeit hat, sich anlasslos testen zu lassen, sollen nun auch Schülerinnen und Schüler zweimal wöchentlich getestet in die Schule kommen. Ausreichend Tests sind in den Ferien an die Schulen ausgeliefert worden. Die Tests werden in der Regel – wie vor den Ferien vereinbart – in den Familien durchgeführt.

Ab Montag, 19. April, gilt die Testpflicht. Das heißt: Ab dem 19. April ist die Durchführung der Tests Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht/Wechselunterricht.

An volljährige Jugendliche können die Tests zur Durchführung direkt ausgehändigt werden. Eltern und Erziehungsberechtigte können für minderjährige Schülerinnen und Schüler die Selbsttests abholen oder der Schule erlauben, diese den Kindern mitzugeben.

Schülerinnen und Schüler, die nicht zweimal wöchentlich einen negativen Test vorlegen, werden automatisch im Distanzunterricht beschult. Der Nachweis bei Selbsttests kann über ein von den Eltern bzw. den volljährigen Schülern ausgefülltes Formular erbracht werden. Dieses wird den Schulen/Familien zeitnah zur Verfügung gestellt.

Kindertagesbetreuung
Die Kitas bleiben geöffnet. Er wird erneut an die Eltern appelliert, zur Reduzierung der Kontakte ihre Kinder nach Möglichkeit selbst zu betreuen. Die Teststrategie an Kitas wird durch den Einsatz von Selbsttests für Kinder ergänzt. Diese sind nicht verpflichtend. Für die Teststrategie der Kitas werden zur Unterstützung der Träger durch das Land Selbsttests bestellt und zur Verfügung gestellt.

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Bilder


  • Quelle: Screenshot Stream der Staatskanzlei


Kommentare (5)

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">Jan-Peter Trogrlic schrieb um 18:18 Uhr am 08.04.2021:

Schrecklich diese Pandemie. Überall an allen Straßenecken türmen sich die Leichenberge. Zuhause ist am sichersten....Oder doch nicht?,... denn die meisten Menschen sterben im Bett. Das ist auch der Grund, warum ich seit Jahren auf dem Sofa schlafe. Es stimmt. Ich bin noch kein einziges Mal gestorben. Ich schwöre.

">Infektionsrisiko schrieb um 21:41 Uhr am 06.04.2021:

>>Der Unterricht an den weiterführenden Schulen erfolgt ab dem 12. April im Distanzunterricht. Davon ausgenommen sind die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, die Schülerinnen und Schüler im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs sowie die Schülerinnen und Schüler der Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Diese verbleiben im Wechselmodell.
Der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 bis 6 in den Grundschulen erfolgt wie vor den Ferien im Wechselmodell.<<

Die Virologin Isabella Eckerle:
“Ich habe immer mehr das Gefühl, dass die Eindämmung der Pandemie oder auch nur die objektive Auseinandersetzung mit Daten bei einigen Politikern nie das Ziel war, nur die Frage, wie man das jetzt irgendwie laufen lassen kann, ohne hinterher verantwortlich gemacht zu werden. Das sage ich jetzt nicht als Wissenschaftlerin, sondern das ist meine private subjektive Meinung. Aber anders kann man sich aktuell vollkommen irrationale Entscheidungen nicht erklären.”

Die deutsche Wissenschaftlerin leitet die Abteilung Infektionskrankheiten an den Universitätskliniken in Genf und erforscht dort unter anderen die Rolle der Kinder in der Corona-Pandemie.

">Test schrieb um 18:34 Uhr am 06.04.2021:

Berlin: Probleme bei Test-Großauftrag:
Bei einem Großauftrag der Berliner Gesundheitsverwaltung ist es offenbar zu Unregelmäßigkeiten gekommen.
Nach rbb-Informationen hatte die Firma "21dx" als potenzieller Bewerber vorab Zugang zu zentralen Dokumenten. Die Geschäftsführerin des Münchener Unternehmens hat demnach die Leistungsbeschreibung des Auftrages selbst verfasst.
Der Großauftrag hat ein Volumen von 83 Millionen Euro. Es geht unter anderem um den Aufbau und Betrieb von mehreren Corona-Schnelltest-Stationen und mobilen Testteams.
Ein Bewerber hat das Vergabeverfahren bereits gerügt. Es geht um den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung.
Die Berliner Gesundheitsverwaltung hat sich auf Nachfrage des rbb bisher nicht geäußert.
(RBB-Info-Radio vom 01.04.2021)

Gibt´s so etwas auch in Brandenburg?

">Ersatz schrieb um 17:32 Uhr am 06.04.2021:

Eine total widersprüchliche Politik:
Der Berliner CDU-Vorsitzende Wegner fordert eine neue nationale Impfoffensive. Man müsse in Deutschland beim Impfen schneller vorankommen, sagte er in einem Gastbeitrag für den "Tagesspiegel".
So müsse Deutschland in Eigeninitiative Impfstoffe kaufen. Er sei außerdem für eine flexiblere Impfreihenfolge, damit kein Impfstoff ungenutzt liegen bleibe. Wegner sprach sich zudem für den Einsatz des russischen Impfstoffs Sputnik V aus.

Die Impfkampagne Deutschlands läuft seit Monaten schleppend und alles in allem extrem suboptimal. Doch statt den Kurs zu wechseln, sagt Deutschland schon wieder einmal „Nein“ zum Impfstoff und lässt anderen stattdessen lieber den Vortritt:

Die Bundesregierung "spendet" jetzt zahlreichen östlichen EU-Ländern gut 2,8 Millionen Dosen des so wichtigen Corona-Impfstoffes an Bulgarien, Kroatien, die Slowakei, Lettland und Estland.

Deswegen kommt in Deutschland die Impfkampagne nicht voran.
Die Entwicklung der Impfstoffe von Biontech, Curevac und Co. wurde mit staatlichem Geld vorangebracht.
Deutschland gab nach den Vereinigten Staaten dafür am meisten aus.
Viele deutsche Bürger empfinden dies als eine große sinnlose Katastrophe!

">Infektionsrisiko schrieb um 17:24 Uhr am 06.04.2021:

>>Gleichwohl räumte Woidke ein: "Das wird noch eine Weile dauern, auch wenn sich die Zahl im deutschlandweiten Vergleich sehen lassen kann."<<

Weil es die sog. EU nicht schafft:
"Wegen der schleppenden Impfkampagne in der Heimat lassen sich Italiener in zunehmender Zahl in Serbien immunisieren.
Im Balkan-Land, in dem 26 Prozent der erwachsenen Bevölkerung die erste Impfdosis erhalten haben, werden auch Bürgerinnen und Bürger aus anderen Ländern geimpft.
Die Impfung ist auch für Ausländerinnen und Ausländer ohne Aufenthaltsgenehmigung in Serbien gratis. Vor allem italienische Freiberufler und Ärzte, die sich mit dem in der EU noch nicht zugelassenen „Sputnik V“-Impfstoff immunisieren lassen wollen, informierten sich über die Impfkampagne in Serbien, berichtete Radmila Selakovic, serbische Generalkonsulin in Mailand, laut der Tageszeitung „Corriere della Sera“ (Dienstag-Ausgabe).
In dem Land mit sieben Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern werden vier Impfstoffe verabreicht: der chinesische Impfstoff von Sinopharm, der russische „Sputnik V“, jene von AstraZeneca sowie Pfizer und Biontech."
(ORF.at vom 06.04.2021)