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Grippe fällt milde aus / Lockdown mit Nebenwirkungen

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Stadtgeschehen

Erstellt: 02.05.2021 / 15:28 von at/pm

Der anhaltende Lockdown konnte eine dritte Corona-Welle, doch zumindest die Grippesaison ist sehr mild ausgefallen. Von Anfang Oktober bis Mitte März waren rund 80 Prozent weniger AOK-Versicherte wegen einer Grippe krankgeschrieben als im Schnitt der drei Vorjahre. Auch der sonst übliche wellenartige Anstieg der Grippe-Krankmeldungen zum Jahresanfang fiel aus.

Zusätzlich zu den Kontaktbeschränkungen dürfte auch die stark erhöhte Grippe-Impfbereitschaft zur historisch harmlosen Grippesaison beigetragen haben. Diese lag laut dem Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung bei 165 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Auch der Krankenstand insgesamt sank unter den Brandenburger AOK-Versicherten und lag Mitte März rund 40 Prozent unter dem Mittel der drei Vorjahre. So wurden durch die Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht auch die Ausbreitung anderer Infektionskrankheiten wie Infekte der oberen Atemwege und Magen-Darm-Infekte stark eingedämmt. Solche Effekte hatten sich bereits während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 gezeigt.

Wie viele Krankschreibungen unterblieben sind, weil erkrankte Versicherte aus Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus ärztliche Behandlungen gemieden haben, geht aus den Zahlen allerdings nicht hervor. Es gibt laut AOK jedoch Hinweise darauf, dass Versicherte auch im zweiten Lockdown weniger Vorsorgeuntersuchungen etwa für Darmkrebs in Anspruch genommen haben. Dies dürfte langfristig mehr Erkrankungen und längere Ausfallzeiten zur Folge haben. Zudem hat die Krankheitsdauer bei Krankschreibungen wegen psychischen Problemen während des Lockdowns zugenommen. Diese Effekte müssen auch in den Blick genommen werden, um ein vollständiges Bild der gesundheitlichen Nebenwirkungen des Lockdowns zu erhalten.

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