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Stadtgeschehen

Erstellt: 02.05.2021 / 14:31 von at

Dieses Zitat von Hannibal Lecter aus dem Film "Schweigen der Lämmer" wird aktuell durch eine Studie vom Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) bestätigt. Das Thema ist allerdings ein ganz anderes. Es geht um ansteckende Solarzellen.

"Es ist im Prinzip so: Wenn man ein Solarpanel vom eigenen Fenster aus sieht, dann beschließt man mit größerer Wahrscheinlichkeit, auch eines auf das eigene Dach zu stellen", sagt Leonie Wenz vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Autorin der Studie. "Man könnte meinen, dass andere Faktoren relevanter sind, zum Beispiel das Einkommen oder der Bildungshintergrund oder die Mund-zu-Mund-Propaganda innerhalb des gleichen sozialen Netzwerks wie etwa in einem Schulbezirk. Wir haben daher all diese verschiedenen Möglichkeiten miteinander verglichen, und das Ergebnis hat uns verblüfft. Es stellte sich heraus, nein, die geografische Entfernung ist wirklich mit Abstand der wichtigste Faktor. Je mehr Solaranalagen es in einem engen Umkreis um mein Haus gibt, desto wahrscheinlicher ist es, dass ich auch eine habe."

Der Ansteckungs-Effekt halbiert sich laut Studie in etwa über die Länge eines Fußballfeldes. Das Ergebnis ist möglicherweise relevant für politische Maßnahmen, die auf einen breiten Einsatz von Solarzellen in Privathaushalten abzielen. "Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein Säen von Solarpanels in Gegenden, in denen es nur wenige gibt, ein Stadtviertel und letztlich die Region überzeugen kann", so Anders Levermann vom PIK und der Columbia University in New York. "Wenn mehr Solaranlagen zu mehr Solaranlagen führen, kann das zu einem Kipppunkt führen - einem guten diesmal."

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