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Potsdam bezwingt nach Aufholjagd Duisburg

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Sport

Erstellt: 02.05.2021 / 17:10 von AL

Der lange Weg im Monat Mai bis zu den Entscheidungen um die Deutsche Wasserball-Meisterschaft hat am Wochenende in Berlin seinen Anfang genommen. Mit dem ersten von zwei Zwischenrundenturnieren sind die vier Top-Teams des deutschen Wasserballs Waspo 98 Hannover, Wasserfreunde Spandau 04, OSC Potsdam und ASC Duisburg in die schweren Wochen gestartet. Am nächsten Wochenende wird in der gleichen Konstellation die Rückrunde gespielt. In der Summe dieser Begegnungen werden zunächst lediglich die Playoff-Halbfinal-Paarungen ermittelt.

Die Potsdam Orcas unterlagen dabei am Samstag den beiden Champions League-Teams von Spandau (6:15) und Hannover (11:16) recht deutlich und siegten am Sonntag nach dramatischem Spielverlauf 12:11 gegen Duisburg. „Die Bedeutung der Spiele ist nicht riesig, dennoch haben sich die drei Mannschaften nichts geschenkt“, bewertete André Laube, sportlicher Leiter der Orcas, das Turnier, welchem er wegen eines parallelen Trainingslagers der U15-Nationalmannschaft im Sportpark Luftschiffhafen lediglich per Livestream beiwohnen konnte. „Wir waren in den ersten Minuten gegen Spandau und Waspo recht glücklos; auch gegen Duisburg haben wir erst nach dem Seitenwechsel zu unserem Spiel gefunden.“

Das aber recht eindrucksvoll: 6:9 (Treffer durch Ferdinand Korbel, Tomi Tadin, Sascha Seifert, Lukas Küppers, Konstantin Hüppe, Maximilian Costa) lag die Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir zum Seitenwechsel hinten; nach dem Seitenwechsel zerriss sich aber das Team und setzte die Westdeutschen aus einer starken Defensive um Torhüter Florian Thom vorn kräftig unter Druck. Mit 5:0 (Küppers, 2xTadin, 2xZech) überschwammen die Orcas den ASCD im dritten Viertel regelrecht. Küppers erzielte zu Beginn des letzten Abschnitts sogar das 12:9, doch die sicher geglaubte Führung geriet in den Schlussminuten ins Wanken. Mit 12:11 retteten die Potsdamer den Erfolg noch gerade über die Ziellinie.

„Wir müssen wieder zu mehr Beständigkeit finden“, befand Trainer Tchigir. „Oft agieren wir zu hektisch und verlieren den Faden. Für den Kopf war das ganz wichtig, dass wir das Spiel noch gegen Duisburg gedreht haben.“

Am Samstag fand der OSC jeweils schlecht ins Match. Gegen Spandau stand es Anfang des dritten Viertels 1:10, gegen Waspo Mitte des zweiten Abschnitts 1:8. Die beiden Endergebnisse fielen dann aber noch sehr freundlich aus. Beim 6:15 (1:5, 0:4, 2:5, 3:1) trafen Ferdinand Korbel (2), Tomi Tadin, Lukas Küppers, Reiko Zech und Lu Meo Ulrich (je 1). Eine vor allem offensiv starke Leistung zeigten die Orcas gegen Waspo nach dem sehr frühen Rückstand. Tadin (4), der erst 15-jährige Till Hofmann (2), Konstantin Hüppe, Sascha Seifert, Maximilian Costa, Zech und Ulrich (je 1) erzielten die Potsdamer Tore beim 11:16 (1:3, 4:7, 2:2, 4:4).

Weiter geht es am Wochenende in Hannover. Wer nach dem Turnier auf dem ersten Platz liegt, spielt im Halbfinale gegen den Vierten; der Zweite gegen den Dritten. Außerdem wirken sich die Platzierungen auf das eventuell entscheidende letzte Heimrecht in den Playoffs um die Medaillen aus.

Potsdam: Torwart Florian Thom, Konstantin Hüppe (2), Sascha Seifert (2), Maximilian Costa (2), Philipp Gottfried, Tomi Tadin (8), Florenz Korbel, Lukas Küppers (4), Ferdinand Korbel (3), Reiko Zech (4), Felix Korbel, Noel Eisenreich, Lu Meo Ulrich (2), Till Hofmann (2)

Wasserball-Bundesliga 2021 - Gruppe E
1. Turnier in Berlin

Sonnabend, den 1. Mai 2021
10:30 Wasserfreunde Spandau 04 – OSC Potsdam 15:6 (5:1, 4:0, 5:2, 1:3)
13:00 ASC Duisburg – Waspo 98 Hannover 10:21 (2:5, 1:4, 4:7, 3:5)
17:00 OSC Potsdam – Waspo 98 Hannover 11:16 (1:3, 4:7, 2:2, 4:4)
19:00 ASC Duisburg – Wasserfreunde Spandau 04 6:16 (2:6, 2:5, 2:4, 0:1)

Sonntag, den 2. Mai 2021
10:00 ASC Duisburg – OSC Potsdam 11:12 (4:3, 5:3, 0:5, 2:1)
12:30 Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover 8:7 (1:1, 3:3, 1:1, 3:2)

Tabellenstand
1. Wasserfreunde Spandau 04 39:19 6:0
2. Waspo 98 Hannover 44:29 4:2
3. OSC Potsdam 29:42 2:4
4. ASC Duisburg 27:49 0:6

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Bilder


  • Turm in der Schlacht: Zwei Strafwürfe vereitelte Florian Thom (hier beim Stand von 7:9) gegen Duisburg und hatte auch viele große Paraden. (Foto: S.Seifert)

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