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Der digitale Impfpass geht an den Start

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Stadtgeschehen

Erstellt: 10.06.2021 / 17:32 von cg1

Nach erfolgreichem Feldtest, der deutschlandweit am 27. Mai in Potsdam begann, startet jetzt der sogenannte Rollout des digitalen Impfpasses in allen Impfzentren des Landes. Auch die nachträgliche Ausstellung ist bald möglich: Personen, die bereits vollständig geimpft sind, können sich ab Montag (14. Juni) in vielen Apotheken ihren digitalen Impfnachweis nachträglich ausstellen lassen.

Das Land Brandenburg wird allen Personen, die ihren vollständigen Impfschutz in einem Impfzentrum des Landes oder durch ein mobiles Impfteam schon erhalten haben, den digitalen Impfnachweis automatisch per Post zusenden. Der Versand der Briefe soll Ende nächster Woche (24. KW) beginnen.

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher erklärte heute zum Start vor Ort im Impfzentrum Potsdam: „Ein digitaler Impfnachweis, der europaweit genutzt werden kann, ist ein weiterer Meilenstein in der Pandemiebewältigung. Das ermöglicht uns mehr Freiheiten. Selbstverständlich kann auch der gelbe Impfpass weiterhin als Impfnachweis verwendet werden. Klar ist: Impfungen ebnen den Weg heraus aus der Pandemie. Deshalb rufe ich alle Brandenburgerinnen und Brandenburger auf: Lassen Sie sich impfen! Noch ist der Impfstoff knapp, und deshalb können leider noch nicht alle Impfwünsche sofort erfüllt werden. Aber wir brauchen eine hohe Impfbereitschaft in der gesamten Bevölkerung, damit wir das Coronavirus gemeinsam besiegen können.“

Der digitale Impfnachweis besteht im Wesentlichen aus einem ausgedruckten QR-Code (Impfzertifikat), der EU-weit anerkannt und lesbar ist. Das Impfzertifikat enthält nur Informationen zum Impfstatus, den Namen des Geimpften und das Geburtsdatum. Der QR-Code vereinfacht alltägliche Prüfvorgänge überall dort, wo man in Europa einen Impfnachweis vorlegen muss, zum Beispiel in Geschäften, in Gaststätten oder am Flughafen. Das Sicherheitspersonal scannt den QR-Code, und eine Prüf-App zeigt sofort die Informationen zu dem Impfstatus an.

Geimpfte können den QR-Code in Form des Papierausdrucks vorlegen oder den QR-Code in ihr Smartphone einlesen, zum Beispiel in die speziell dafür vorgesehene CovPass-App. Der digitale Nachweis kann zudem auch in der offiziellen Corona-Warn-App des Bundes angezeigt werden. In diesem Fall zeigt man einfach das Smartphone vor, um sich bei notwendigen Prüfungen zu registrieren. Den gelben Impfpass muss man dann nicht mehr mit sich führen.

Fragen und Antworten zum digitalen Impfnachweis
Was ist der digitale Impfnachweis?
Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte sollen damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff künftig auch personalisiert bequem auf ihren Smartphones digital speichern können.

Wird es trotzdem noch den gelben analogen Impfausweis geben?
Ja. Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis über das bekannte „gelbe Heft“ weiterhin möglich und gültig.

Wie funktioniert der digitale Impfnachweis?
Der digitale Impfnachweis wird in der Arztpraxis, in einem Impfzentrum oder in einer Apotheke generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode erstellt, den die Nutzer direkt abscannen können oder auf einem Papierausdruck mitbekommen und später einscannen können. Der digitale Impfnachweis wird dann von den Nutzern über eine App, die kostenfrei zum Download bereitgestellt wird, auf dem Smartphone gesteuert. Damit wird nach der Impfung in einem Impfzentrum oder beim niedergelassenen Arzt ein sog. Impfbescheinigungstoken (2D-Barcode) abgescannt. Die App speichert die Impfbescheinigung lokal auf dem Smartphone.

Kann man auch im digitalen Impfnachweis speichern, dass man bereits infiziert war oder negativ getestet wurde?
Ja, auch negative Tests oder eine durchgemachte Infektion werden sich in der CovPass-App und auch CWA als Testzertifikat bzw. Genesenenzertifikat hinterlegen lassen. Eine durchgemachte Infektion wird mittels eines PCR-Test-Ergebnisses dokumentiert.

Wo werden Daten beim digitalen Impfnachweis gespeichert?
Alle digitalen Impfnachweise werden nur temporär im Impfprotokollierungssystem erstellt und anschließend gelöscht. Eine dauerhafte Speicherung ist nur dezentral auf den Smartphones der Nutzer vorgesehen.

Wer entwickelt den digitalen Impfnachweis?
Das Bundesministerium für Gesundheit hat IBM, Ubirch, govdigital und Bechtle mit der Entwicklung einer Impfpass-App beauftragt.

Stellen alle Apotheken den digitalen Impfnachweis aus?
Viele deutsche Apotheken werden ab Montag, 14. Juni 2021, einen digitalen Impfnachweis für vollständig gegen das Corona-Virus geimpfte Bürgerinnen und Bürger ausstellen können. Der Deutsche Apothekerverband bietet dann auf dem Portal www.mein-apothekenmanager.de eine Suchfunktion an, mit der man teilnehmende Apotheken finden kann.

Stellen auch (Haus-)Arztpraxen den digitalen Impfnachweis aus?
Auch Arztpraxen werden den digitalen Impfnachweis ausstellen können. Vermutlich bis Ende Juli werden entsprechende Funktionen in die Praxis-Software integriert sein. Bereits vorher soll es Übergangslösungen geben. Einen genauen Starttermin gibt es noch nicht.

Weitere Informationen:
[https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung/faq-digitaler-impfnachweis.html]
[https://digitaler-impfnachweis-app.de]

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Bilder


  • Quelle Twitter-Kanal MSGIV Brandenburg


Kommentare (2)

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">Impfrisiko schrieb um 18:46 Uhr am 10.06.2021:

>>Deshalb rufe ich alle Brandenburgerinnen und Brandenburger auf: Lassen Sie sich impfen! Noch ist der Impfstoff knapp, und deshalb können leider noch nicht alle Impfwünsche sofort erfüllt werden.<<

Die Impfkampagne Deutschlands läuft seit Monaten schleppend und alles in allem extrem suboptimal.
Im ersten Quartal des Jahres 2021 gab es die Mitteilung, die Bundesregierung "spendet" jetzt zahlreichen östlichen EU-Ländern gut 2,8 Millionen Dosen des so wichtigen Corona-Impfstoffes an Bulgarien, Kroatien, die Slowakei, Lettland und Estland.
Und da wundert sich das eigene Volk, warum zu wenig Impfstoff für hiesige vorhanden ist.

">Datenschutzumgehung schrieb um 18:29 Uhr am 10.06.2021:

Damit geht man sukzessive dazu über, dass die Bürger ihre Gesundheitsdaten elektronischen Medienträgern anvertrauen, aber niemals mehr eine Datensicherheit gewährleistet ist.
Kommt es zu Datenpannen, heißt es "Es tut uns leid, es war nicht unsere Absicht". Aber sind die persönlichen Gesundheitsdaten erst mal in der Welt, bekommt sie keiner mehr eingefangen.

Vor einigen Jahren hatte Jens Spahn der "Gesundheitsindustrie" versprochen, dass diese leichteren Zugang zu Patientendaten bekommen sollen.