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Bildungsministerin forscht mit Potsdamer Kita-Kindern

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 13.09.2021 / 11:50 Uhr von eb
Welche Last kann ein Papierschiffchen tragen? Wie hoch können wir einen Turm aus Pappkartons bauen? Welche Papiersorte fliegt zur Kugel geknüllt am weitesten? Diesen Fragen gingen heute in Potsdam die Kinder der Kita Sonnenschein nach – und mit ihnen die brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst. Sie hob vor allem die Arbeit des Kita-Teams in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sowie der Nachhaltigkeit hervor: Die Erzieherinnen und Erzieher legten wichtige Grundlagen für den späteren Bildungserfolg der Kinder.

„Es war wirklich schön, zu sehen, mit welcher Konzentration sich die Mädchen und Jungen ihrem Forschungsgegenstand ‚Papier‘ nähern“, sagte Britta Ernst (Bild Mitte), Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und Präsidentin der Kultusministerkonferenz. „Die Pädagoginnen und Pädagogen, die die Kinder dabei begleiten, leisten eine tolle Arbeit. Ihre Bildungsarbeit legt Grundlagen, die den Kindern ein Leben lang erhalten bleiben: Frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung unterstützt einen wissenschaftlichen Blick auf die Welt genauso wie sie Sprachkompetenzen fördert. Beides sind Grundlagen für den späteren Bildungserfolg der Kinder. Dies zeigt einmal mehr: Kitas sind wichtige Bildungsorte!“

Anlass des Besuchs der Ministerin war ein Forscherfest zum „Tag der kleinen Forscher“, einem bundesweiten Aktionstag der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, der hier von der IHK Potsdam organisiert wurde. Der Mitmachtag stellt die Bedeutung des forschenden Lernens in Kita, Hort und Grundschule in den Mittelpunkt. Er zeigt, dass gute frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung Kinder stark macht und sie befähigt, selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu handeln. 2021 lautet das Motto des Aktionstags „Papier – das fetzt!“.

Auch Michael Fritz (im Bild links), Vorstandvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, nahm an dem Forscherfest in Potsdam teil. Er erklärte, welches Potenzial in der frühen MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung steckt: „Kinder sind von Natur aus neugierig auf all die Dinge, die sie im Alltag umgeben – egal, ob Papier, Mamas Laptop oder die Pflanzen auf dem Balkon. Bei dieser Lust am Entdecken und Forschen können Kitas ansetzen. Damit fördern sie nicht nur das Interesse der Kinder an MINT-Themen, sondern auch wichtige Kompetenzen für das 21. Jahrhundert wie Kreativität, kritisches Denken, nachhaltiges Handeln und einen konstruktiven Umgang mit Veränderung.“

Über die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“
Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung, die Dieter Schwarz Stiftung und die Friede Springer Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Über die Industrie- und Handelskammer Potsdam
Die Industrie- und Handelskammer Potsdam unterstützt als Kooperationspartner seit knapp 13 Jahren die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, so dass allein in Potsdam bereits 86 Einrichtungen einbezogen wurden. Damit unterstützt die Wirtschaft aktiv die frühzeitige Bildung in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), um dem Fachkräfte-Mangel wirksam zu begegnen. Die IHK Potsdam vertritt die Interessen von gut 82.000 gewerblichen Unternehmen zwischen der Prignitz und dem Fläming.

Bilder

Michael Fritz, Vorstandvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, Bildungsministerin Britta Ernst und Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Wolfgang Spieß, Geschäftsführer Bildung der IHK Potsdam_© Stiftung Haus der kleinen Forscher / René Arnold
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