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Frage der Woche: Frauenquote in der Politik?

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Erstellt: 11.02.2018 / 19:55 von at

Ein Gutachten, welches die Uni Potsdam im Auftrag des Frauenministeriums des Landes Brandenburg und der Landesgleichstellungsbeauftragten erstellt hat, kommt zu dem Schluss, dass die ungleiche Verteilung von Frauen und Männern in den politischen Entscheidungsgremien nur durch verpflichtende Paritätsregelungen in den Wahlgesetzen überwunden werden kann. In unserer [Frage der Woche] wollen wir daher wissen, ob eine gesetzliche Verankerung bzw. vorgeschriebene Parität sinnvoll ist. Frauenministerin Diana Golze meint beispielsweise ...

... dazu: „Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Das schreibt unsere Verfassung vor. Trotzdem wird Politik immer noch überwiegend von Männern gemacht. In nahezu allen politischen Gremien, besonders auf kommunaler Ebene, sind Männer deutlich häufiger vertreten als Frauen. Wir leben in einer Demokratie und da braucht es nicht nur die Sichtweisen der Männer, um Vielfalt zu ermöglichen und die Belange aller Menschen gut zu berücksichtigen. Die Landesregierung setzt sich dafür ein, dass Frauen und Männer gleiche Chancen erhalten. Maßnahmen dafür haben wir in unserem Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm. Doch gerade für den politischen Bereich reicht das nicht aus, um die politische Position von Frauen zu stärken. Das Gutachten zeigt uns dafür Wege auf.“

Die Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe sieht das ähnlich: „Leider sind politisch aktive Frauen immer noch nicht selbstverständlich. Das ist nicht hinnehmbar. Ich bin deshalb froh, die Landesregierung in ihren Bemühungen um Parität in der Politik unterstützen zu können. Ein wichtiger Schritt war, die Brandenburger Wahlgesetze dahin zu untersuchen, wie sie den Weg von Frauen in die Politik beeinflussen. Das Ergebnis der beiden Gutachterinnen ist so bahnbrechend wie eindeutig: wir brauchen verpflichtende Teilhaberegelungen und die Möglichkeit zur Durchsetzung. Nur so werden wir in der Politik auch wirklich den Querschnitt unserer Gesellschaft abbilden können. 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts wird es allmählich Zeit!“

So liegt der Anteil von Frauen in der Politik in den Gemeindevertretungen im Landesdurchschnitt 23,3 Prozent, im Landtag liegt er bei 36,4 Prozent, die weibliche Bürgermeisterinnenquote liegt bei 9,6 Prozent.

Einfach oben im Menü anklicken und abstimmen - oder alternativ diesem Link folgen: [Klick]. 

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