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Potsdam macht Schule - aber wie?

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Politik

Erstellt: 05.03.2018 / 16:21 von Stadtfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Die Nachrichten zu Potsdams Schulen überschlagen sich ja geradezu in den letzten Tagen. Da werden Vergleiche von Prüfungsergebnissen angestellt und das dringend benötigte Frühstück der Spirellibande gleich ganz eingestellt.

Nach dem Willen der Verwaltung sollen zukünftig Caterer einfach ein Frühstück abgeben, was sich nicht mit einem liebevollen, zugewandten Ankommen in der Schule vergleichen lässt, wie es die Spirellibande schon seit Jahren vormacht. Essenslieferung statt Sozialarbeit schlägt uns hier der -SPD!- Beigeordnete Mike Schubert vor. Schlimm genug, dass viele Kinder jeden Morgen offenbar ohne Frühstück raus müssen. Was in fast allen Städten Deutschlands praktiziert wird, oft über Spenden und Vereine, soll in Potsdam nicht möglich sein? Da besteht Klärungsbedarf, und zwar dringend. Bündnis 90/Die Grünen fordern nachdrücklich, beim bewährten Konzept zu bleiben. Auch wenn ein paar Schulen dazukommen, zumal die Kosten für beide Konzepte vergleichbar sind. Für die Einhaltung von lebensmittelhygienischen Vorschriften lässt sich bestimmt eine Lösung finden, denn die meisten Schulen werden von einem Caterer beliefert und kochen nicht mehr selbst, was die Regeln vereinfacht.

Von einer echten Chancengleichheit sind wir leider auch in Potsdam weit entfernt, wie die öffentlich gemachten Prüfungsergebnisse zeigen. Soziale Herkunft bestimmt in Deutschland immer noch die schulische Karriere. Ein Leuchtturm: Die Montessori-Schule in Potsdam-West. Reformpädagogische Konzepte mit Lernen in kleinen Gruppen und der Möglichkeit, alle Schüler*innen individuell zu fördern, greifen erwiesenermaßen. Es freut uns sehr, dass mit dem neuen Schuljahr Am Stern eine zweite "Monte" an den Start geht. Dafür haben wir uns eingesetzt: Freude am Lernen für Hunderte Schüler und echte Chancengleichheit für den Stadteil. Warum wir an diesem Standort passend für moderne Bildungskonzepte bauen dürfen und alle anderen Schulneubauten in Potsdam nach veralteten Raumplänen entstehen, weil das brandenburgische Bildungsministerium dazu seit Jahren nicht aus dem Knick kommt, zählt zu den weiteren Rätseln der Potsdamer Bildungspolitik. "Wir werden auch in Zukunft kritisch hinsehen", verspricht Ingeborg Naundorf, bildungspolitische Sprecherin der Potsdamer Stadtfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.


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