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Greenpeace Potsdam - Atomkraft ist todsicher!

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Stadtgeschehen

Erstellt: 11.03.2018 / 16:42 von at

Mit einer Aktion am Brandenburger Tor hat die Aktionsgruppe Greenpeace Potsdam heute an das Unglück in Fukushima vor sieben Jahren erinnert. Bauschuttsäcke blockierten den Blick in die Fußgängerzone der Brandenburger Straße. Die Säcke tragen ...

... japanische Schriftzeichen und die Aufschrift, welche klar vor dem Inhalt warnt: “Atomkraft ist todsicher!”.
Die Säcke sollten die Situation in der Region Fukushima nachstellen. An über 147.000 Lagerplätzen stehen dort sogenannte Big Bags, die mit radioaktiv verstrahltem Erdboden gefüllt sind. Dieser wurde als Maßnahme zur Dekontamination aufwendig aus der durch den Super-GAU am 11. März vor sieben Jahren verstrahlten Region Fukushima abgetragen und umfasst ein Volumen von schätzungsweise 8,4 Millionen Kubikmeter.
“Die erschreckend große Menge an Big Bags zeigt ganz deutlich die unberechenbaren Folgen durch die Nutzung von Atomkraft!”, sagt Stefan Kruse von Greenpeace Potsdam. “Es ist traurig, was die Menschen jetzt in Fukushima ertragen müssen. Wir sollten so ein Risiko hier in Europa nicht in Kauf nehmen und deshalb müssen wir schnellstmöglich aus der Atomkraft aussteigen!”, so Kruse weiter.

Hintergrundinformation Greenpeace
Durch den Super-GAU vor sieben Jahren im AKW Fukushima Daiichi wurden weite Teile der Präfektur Fukushima radioaktiv verseucht. Diese müssen aufwendig dekontaminiert werden, unter anderem trägt die Regierung den Oberboden ab. Das kontaminierte Material landet in großen, schwarzen Big Bags, die an Lagerstätten irgendwo im Wald, am Straßenrand oder neben dem Haus gestapelt werden. Mehrere Millionen Tonnen Plastiksäcke, insgesamt 8,4 Millionen Kubikmeter radioaktiver Abfall. Dieser erfolglose Versuch - wie Greenpeace-Messungen mehrfach gezeigt haben - einen ganzen Landstrich von Radioaktivität zu befreien, zeigt, dass die Auswirkungen der Atomkatastrophe nicht kontrollierbar sind und das Leben in der Region nicht mehr möglich ist. Von Sicherheit kann keine Rede sein, doch die Menschen müssen nun in die noch kontaminierten Gebiete zurückkehren.
Die Katastrophe in Fukushima hat erneut deutlich gemacht, dass Atomkraft nicht zu kontrollieren ist. Noch viele Generationen werden mit dem Erbe dieser Technologie zu kämpfen haben. Atomkraftwerke sind weiter in Deutschland und Europa in Betrieb, so wird weiterhin hochradioaktiver Atommüll produziert, obwohl ein sicheres Endlager nicht in Sicht ist. Greenpeace fordert den Ausstieg aus der Atomenergie, kein Wiederanfahren der abgeschalteten Atomreaktoren, kein Zubau klimaschädlicher Kohlekraftwerke und ambitionierte Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien.

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  • Aktion_Das verstrahlte siebte Jahr_Greenpeace Potsdam

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