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Unfallzahlen steigen

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Erstellt: 12.03.2018 / 12:27 von at

Die Zahl der tödlichen Unfälle auf Brandenburgs Straßen ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Mit 148 Verkehrstoten gab es 27 mehr als im Vergleich zum Vorjahr, die Zahl der Verkehrsunfälle stieg sogar ...

... auf 85.370 - hier waren es im Jahr 2016 82.612 Unfälle.
„Das ist insgesamt keine gute Entwicklung. Damit können wir alle nicht zufrieden sein. Häufigste Unfallursachen sind leider wieder überhöhte Geschwindigkeit und das Missachten der Vorfahrt.“, so Innenminister Karl-Heinz-Schröter. Das Rekordjahr bleibe damit zwar in weiter Ferne (1991 gab es auf Brandenburgs Straßen noch 931 Verkehrstote), die Zahlen böten trotzdem „Anlass zur Sorge“.

Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke kündigte derweil an, die Bekämpfung der Hauptunfallursachen mit hohem Kontrolldruck auch zukünftig weiter im Mittelpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei zu stellen. Damit sind neben den Geschwindigkeitsverstößen (1,6 Millionen) vor allem die Zahl der Fahrten unter Alkohol (3.912) bzw. Drogen (1.815) gemeint.

Zahlen ausgewählte Unfallsegmente
• Der Hauptanteil der Verkehrsunfälle ereignete sich innerorts (54.195 oder 63 %). Innerorts wurden zwar nicht die meisten Verkehrstoten registriert, wohl aber ist der Anstieg der Verkehrstoten hier mit 46,9 % von 32 auf 47 am höchsten.
•  Am deutlichsten gestiegen ist die Anzahl der Verkehrstoten in den Unfallursachen Geschwindigkeit um 23,5 % (von 34 auf 42) und Vorfahrt um 60 % (von zehn auf 16). Ca. 39 % (58) aller Verkehrstoten in Brandenburg sind auf diese beiden Unfallursachen zurückzuführen. Mit 2.301 Verletzten und einem Anstieg zum Vorjahr um 5,1 % (2.189) stellt die Unfallursache Vorfahrt auch einen großen Anteil (20,3 %) an den insgesamt im Straßenverkehr Verletzten dar.
• In die Kategorie Baumunfälle gehörten im vergangenen Jahr 1,9 % aller Unfälle. Allerdings sind nahezu acht % aller Verletzten und fast 35 % der Verkehrstoten durch so genannte Baumunfälle zu Schaden bzw. ums Leben gekommen. Der Anteil an den Verkehrstoten ist von rund 25 % 2016 auf 35 % 2017 gestiegen, ebenso wie die Anzahl der Verletzten (+ 4,9 %).
• Positiv hervorzuheben ist, dass 2017 kein Kind im Straßenverkehr getötet wurde. (Vorjahr: zwei). Leider wird es in 2018 anders aussehen, denn es gab am 24. Januar 2018 einen tragischen Unfall in der Stadt Brandenburg an der Havel, als ein 10-jähriges Mädchen von einem abbiegenden LKW überrollt wurde.
• Problematisch bleiben die Unfälle im Güterverkehr. Diese Unfälle sind insgesamt um 11,4 % auf 14.164 gestiegen. Die Polizei registrierte in Brandenburg 39 Verkehrstote im Zusammenhang mit LKW-Unfällen, ein Anstieg um 14,7 %. 73 % dieser Verkehrsunfälle wurden durch Fahrer von Güterkraftfahrzeugen selbst verursacht. Da der LKW-Verkehr auf den Autobahnen - und hier insbesondere auf der zentralen Ost-West Transitstrecke - zukünftig deutlich zunehmen wird, besteht hier weiterhin Handlungsbedarf.
• In anderen Verkehrsteilnehmergruppen mussten ebenfalls Anstiege bei den Verkehrstoten verzeichnet werden, so ist die Anzahl der getöteten Motorradfahrer um 46,7 % von 15 auf 22 und die Anzahl der getöteten Fahrradfahrer sogar um 100 % (von 13 auf 26) gestiegen. Die Anzahl der verletzten Motorrad- und Fahrradfahrer ist dagegen gesunken. Gestiegen ist dagegen die Anzahl der getöteten wie auch verletzten Senioren. So erhöhte sich der Anteil der getöteten Senioren von 38 auf 43 um 13,2 %.

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