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Jahreskalender: Was geschah am 13. April?

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Erstellt: 13.04.2018 / 07:58 von at

Am 13. April 1997 demonstrieren in Teheran bis zu 100.000 Demonstranten vor der deutschen Botschaft gegen das Mykonos-Urteil in Berlin.

Die Urteile des Berliner Kammergericht stellten klar, dass der Mordanschlag vom 17. September 1992 im griechischen Restaurant Mykonos in der Prager Straße in Berlin-Wilmersdorf von staatlichen Stellen des Iran erteilt worden war und der oberste Rechtsgelehrte Seyyed Alī Chāmene'ī sowie der ehemalige Staatspräsident Alī-Akbar Hāschemī Rafsandschānī über das Attentat vorab informiert waren. CIA-Direktor Allen Welsh Dulles befiehlt 1953 den Start des geheimen Projekts MKULTRA zur Bewusstseinskontrolle, das auch Menschenversuche einschließt. Es löst damit die unter Mithilfe ehemaliger Nationalsozialisten durchgeführte Operation Artischocke ab. Ziel des Projekts ist, ein perfektes Wahrheitsserum für die Verwendung im Verhör von Sowjetspionen zu entwickeln sowie die Möglichkeiten der Gedankenkontrolle zu erforschen. In Teilen überschneiden sich die Arbeiten auch mit den Forschungen anderer US-Programme zu biologischen Waffen. Das Programm umfasst unter anderem tausende von Menschenversuchen, bei denen ahnungslose Testpersonen, oft willkürlich unter Krankenhauspatienten und Gefängnisinsassen ausgewählt, ohne ihr Wissen unter hochpotente halluzinogene Drogen wie LSD und Mescalin gesetzt werden. Zahlreiche Versuchspersonen tragen bei den Experimenten schwerste körperliche und psychische Schäden davon, teilweise bis hin zum Tod. In Frankreich wird 1946 das von Marthe Richard initiierte und nach ihr benannte Gesetz verabschiedet, das zum Schließen aller Bordelle im Land führt. 1919 eröffnen britische Soldaten in Amritsar, Punjab, Indien, das Feuer auf eine Menge unbewaffneter Demonstranten. Nach offiziellen Angaben werden beim Massaker von Amritsar etwa 400 Zivilisten getötet und über 1000 verwundet. Genau 21 Jahre später ermordet der Sikh Udham Singh, der Augenzeuge des Geschehens war, den ehemaligen Gouverneur des Punjab, Michael O’Dwyer. 1841 wird nach nur dreijähriger Bauzeit die von Baumeister Gottfried Semper errichtete Semperoper in Dresden eingeweiht. Carl Maria von Webers Jubel-Ouvertüre und Goethes Torquato Tasso kommen dabei zur Aufführung. Nach der Flucht von Kaiser Alexios V. erobern 1204 christliche Kreuzfahrer während des Vierten Kreuzzugs die byzantinische Residenzstadt Konstantinopel und töten bei der folgenden Plünderung und Brandschatzung etwa 2000 Einwohner und der Höhepunkt der Christenverfolgung im Sassanidenreich findet 344 statt. An diesem Karfreitag werden bis zu 1000 Personen hingerichtet.

Caterina de’ Medici wird am 13. April 1519 in Florenz geboren. Sie wird u.a. bekannt, durch den Befehl in der sogenannten Bartholomäusnacht tausende Hugenotten ermorden zu lassen, in deren Folge es in Frankreich zu Pogromen gegen Protestanten kommt. Thomas Jefferson (1743) ist einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten, von 1801 bis 1809 der dritte amerikanische Präsident und der hauptsächliche Verfasser der Unabhängigkeitserklärung sowie einer der einflussreichsten Staatstheoretiker der USA. Auch als Erfinder tut sich Thomas Jefferson hervor. Er erfindet u.a. eine Art bewegliche Garderobe für seine Kleidung. Des Weiteren entwickelt er ein Chiffriergerät, den „Wheel Cypher“, der später auch als „Jefferson-Walze“ bekannt wird. Diese Erfindung wird als herausragende Leistung auf dem Gebiet der Kryptologie angesehen. Jefferson selbst hat sein Gerät nie eingesetzt, später wird es allerdings häufig verwendet, eine etwas abgeänderte Version ist noch während des Zweiten Weltkrieges im Gebrauch der amerikanischen Streitkräfte. Günter Grass wird im Alter von 17 Jahren zur 10. SS-Panzer-Division „Frundsberg“ der Waffen-SS einberufen, was er erst 2006 in seiner autobiografischen Erzählung „Beim Häuten der Zwiebel“ offenlegt. Mit seinem Debütroman „Die Blechtrommel“ 1959 wird er zu einem international geachteten Autor der deutschen Nachkriegsliteratur. Er ist langjährig in Wahlkämpfen für die SPD und die Grünen aktiv und präsent. Im Jahr 1999 erhält er den Nobelpreis für Literatur. 2012 löst Grass’ in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichtes Prosagedicht „Was gesagt werden muss“ eine breite gesellschaftliche und mediale Diskussion aus. In diesem Text wirft er Israel vor, mit seinen Kernwaffen den „ohnehin brüchigen Weltfrieden“ zu gefährden und einen „Erstschlag“ gegen den Iran zu planen, „der das … iranische Volk auslöschen könnte“, und kritisiert im gleichen Zusammenhang die Lieferung von deutschen Unterseebooten an Israel. Grass bleibt biszu seinem Tod am 13. April 2015 politisch aktiv. Schleswig-Holstein ehrt Grass mit der Trauerbeflaggung öffentlicher Gebäude an diesem Tag.
(Quelle Wikipedia)

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