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Warnstreik in Potsdam

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Stadtgeschehen

Erstellt: 12.04.2018 / 16:10 von at

In Hinblick auf die nächsten Gespräche im Rahmen der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst am 15. und 16. April, hat Verdi heute zu einem Warnstreik in Potsdam aufgerufen. 200 Angestellte aus allen Bereichen der Stadtverwaltung legten zwischen ...

... 11 und 14 Uhr ihre Arbeit nieder, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Gewerkschaft fordert für die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat mehr. Neben der Ost-West-Angleichung im öffentlichen Dienst wird auch eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat Kern der Gespräche sein. Außerdem sollen Auszubildende nach einem erfolgreichen Abschluss verpflichtend übernommen werden. Derzeit liegt noch kein Angebot der Arbeitgeber vor.

„Der öffentliche Dienst muss gute Arbeit gut entlohnen. Er muss auch für Fachkräfte attraktiv sein. Schon heute können tausende Stellen nicht besetzt werden. Wenn der öffentliche Dienst funktionstüchtig bleiben soll, brauchen wir für gute Arbeit auch gute Löhne. Die öffentlichen Kassen sind voll wie nie zuvor. Wann, wenn nicht jetzt, ist es Zeit für ordentliche Lohnerhöhungen“, betonte bereits gestern der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske.

Da sieht Herr Eisermann vom Grün- und Verkehrsflächenamt ebenso und erwartet sich von den Verhandlungen eine vernünftige Lohnsteigerung, in erster Linie aber überhaupt erst einmal ein Angebot von Arbeitgeberseite.
„Kollegen schließt euch uns an, ihr profitiert alle von den Verhandlungen!“, forderte Anke Zubke aus dem Bereich Stadterneuerung. „Wir sind der Bereich der die meisten Umsätze in dieser Stadt hat, die gesamte Sanierung der Innenstadt haben unsere Kollegen geleistet. Aber egal was wir an logischen Argumenten vorbringen, nichts passiert in dieser Verwaltung ohne Druck. Überstunden ohne Ende, Überlastungsanzeigen ohne Ende, Unterbesetzung, nicht besetzte Stellen, es interessiert Keinen und Niemanden. Nur wenn man auf der Straße ist kann, man etwas ändern, so war das in den letzten Tarifrunden auch.“ Auch sie erwartet mindestens 6 Prozent Lohnanhebung und fordert ein Pflichtarbeitsangebot für Auszubildende. „Wir haben mindestens fünf nicht besetzte Stellen. Gut ausgebildete Menschen werden woanders mit Kusshand genommen, weil sie bei uns kein vernünftiges Angebot bekommen haben. In der freien Wirtschaft verdienen sie entsprechend ihrer Qualifikation alle mehr. Wir haben kaum noch Resonanz auf unsere Stellenanzeigen, früher gab es 50-60 Bewerbungen auf eine normale Ingenieursstelle, wenn wir heute 5-6 kriegen ist das gut.“

Mehr Infos zu den Tarifverhandlungen und den Forderungen von ver.di hier: [klick]

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Bilder


  • Streikposten_Bild MP AT

  • Anke Zubke_Bild MP AT

  • Warnstreik in der Hegelallee_Bild MP AT

  • Verpflegungsposten für die anstehenden Tarifverhandlungen_Bild MP AT


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