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Schröter: Islamistisches Potenzial nicht unterschätzen

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Erstellt: 13.06.2018 / 14:13 von at

Brandenburg muss sich nach Ansicht von Innenminister Karl-Heinz Schröter intensiv mit dem Islamismus auseinandersetzen. „Auch wenn die Gesamtzahl von derzeit etwa 130 Islamisten in Brandenburg im Bundesvergleich noch klein erscheint, dürfen wir die Szene keinesfalls unterschätzen. Und: Die Szene wächst“, sagte Schröter heute in Potsdam auf ...

... der Fachtagung „Gefahren des Islamismus in Brandenburg – Chancen der Integration“, an der rund 120 Interessierte teilnahmen.

Schröter fügte hinzu: „Es ist wichtig, dass wir Wissen austauschen und Experten vernetzen. Das ist die entscheidende Basis für eine erfolgreiche Sicherheits- und Integrationspolitik und für ein entschlossenes Handeln gegen den extremistischen Islamismus. In Brandenburg geht die islamistische Gefahr hauptsächlich von Anhängern des sogenannten Kaukasischen Emirates aus. Sie wollen in Tschetschenien einen islamistischen Gottesstaat errichten. Nicht wenige ihrer Führungspersonen haben sich darüber hinaus der Terrormiliz IS angeschlossen. Wir müssen die Entwicklungen innerhalb der islamistischen Szene sehr ernst nehmen und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen.“

Neben Hintergründen und Motivationen von Migranten nach Deutschland zu kommen, wurden Lagebilder und Radikalisierungsverläufe sowie Gegenmaßnahmen präsentiert. Ein entscheidender Baustein zur Verhinderung islamistischer Radikalisierung ist nach Auffassung der Experten eine breit angelegte Präventionsarbeit zivilgesellschaftlicher und staatlicher Akteure.

Verfassungsschutzchef Frank Nürnberger warnte zugleich vor Verallgemeinerung und Islamophobie: „In Brandenburg leben mehrere zehntausend Muslime, davon gelten lediglich 130 als Islamisten. Wer Muslime von vornherein als potenzielle Terroristen abstempelt, schürt übertriebene Ängste in der Bevölkerung und erschwert die Integration der zu uns geflüchteten Menschen. Deshalb ist es wichtig, dass wir heute nicht nur über die Gefahren des Islamismus reden, sondern auch über die Chancen der Integration.“

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