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Streit um den Austausch des Aufzugs am Hauptbahnhof

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Stadtgeschehen

Erstellt: 08.08.2018 / 08:23 von at

Die Deutsche Bahn hatte am 23. Juli mitgeteilt, dass vom gleichen Tag bis zum 19. Oktober der Aufzug Gleis1/3 im Potsdamer Hauptbahnhof ausgetauscht wird. Das kurzfristige Vorgehen wird nun scharf vom Beirat für Menschen mit ...

... Behinderung sowie des Beauftragten für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt kritisiert. Reisende Personen, die auf den Aufzug angewiesen sind, hätten aufgrund der kurzfristigen Ankündigung keine Möglichkeit mehr, den Bahnsteig selbstständig zu betreten oder zu verlassen. Es wird daher schnellstmöglich eine Lösung gefordert, die allen Reisenden nach Voranmeldung beim Mobilitätsservice den Ausstieg am Potsdamer Hauptbahnhof mit Verlassen des Bahnsteiges garantiert beziehungsweise die Mobilität im inklusiven Gedanken auf geeignete Weise ermöglicht.

„Hierbei sollte es für die Deutsche Bahn selbstverständlich sein, entsprechendes Personal vorzuhalten. Da die Aufzugsarbeiten gleichzeitig zu weiteren Bauarbeiten durchgeführt werden, was mit Blick auf verkürzte Ausfallzeiten sehr begrüßt wird, wird es zeitweise unmöglich sein, den Potsdamer Hauptbahnhof mit der S-Bahn als Ausweichverkehrsmittel zu erreichen. Es muss hier Aufgabe und Selbstverständnis der Deutschen Bahn sein, dies durch ein entsprechendes Nachsteuern zu vermeiden“, sagt Oloff Lange, Mitglied im Vorstand des Beirates für Menschen mit Behinderung.

Der Ausbau der als störanfällig bekannten Aufzüge am Potsdamer Hauptbahnhof wird zwar begrüßt, doch “[...] sollte dies rechtzeitig mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf angekündigt werden, damit sich reisende Personen mit besonderen Bedarfen auch darauf einstellen können“, so der Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Christoph Richter. „Ein rechtzeitiges Ankündigen von alternativen Routen zum Erreichen des Potsdamer Hauptbahnhofes durch die Deutsche Bahn sollte Qualitätsanspruch sein und nicht eingefordert werden müssen.“

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