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Sensationsfund im Neuen Palais - 1000 Privatbriefe der letzten deutschen Kaiserin Auguste Victoria entdeckt

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Stadtgeschehen

Erstellt: 08.08.2018 / 10:12 von at

Seit Mitte Juni läuft im Neuen Palais die Ausstellung „Kaiserdämmerung. Das Neue Palais zwischen Monarchie und Republik 1918“. Während der Ausstellungsvorbereitungen wurde mehrfach versucht, den historischen Juwelentresor der Kaiserin Auguste Victoria, für den keine Schlüssel mehr vorhanden sind, auf denkmalverträgliche Art wieder zugänglich zu machen.

Nun gelang es zumindest einen verschlossenen Schrank über dem Tresor zu öffnen. In ihm befanden sich zwei aus Eichenholz gezimmerte Transportkisten, eine Lederschatulle mit dem Monogramm Auguste Victorias und eine Dokumentenmappe, die teils geöffnete, teils noch versiegelte Korrespondenzen enthält. Die beiden Kisten mit vermutlich ca. 1000 Briefen wurden vor 130 Jahren vermutlich während des Einzugs Kaiser Wilhelms II. (1859-1941) und Auguste Victorias ins Neue Palais aus dem Berliner Schloss nach Potsdam geschickt – und schlichtweg vergessen.

Nach einer ersten Sichtung handelt es sich in erster Linie um private Korrespondenzen mit engen Familienmitgliedern und weiteren Verwandten, wie zum Beispiel der englischen Queen Victoria. Obwohl der Fund noch nicht im Detail untersucht werden konnte, darf man schon jetzt von einem Sensationsfund sprechen, teilt die SPSG mit, wirft er doch möglicherweise ein neues Licht auf die letzte deutsche Kaiserin und ihre Zeit. Der Briefschatz wird bis zum Ende der Ausstellung „Kaiserdämmerung“ am 12. November am Fundort im Neuen Palais ausgestellt. Anschließend sollen die Dokumente wissenschaftlich untersucht werden.

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Bilder


  • Fundstücke: Die Briefe an Auguste Victoria überdauerten die Zeiten in einem verborgenen Schrank. Foto: SPSG/Jörg Kirschstein

  • Blick in die erste der zwei Transportkisten mit den Korrespondenzen. Foto: SPSG/Jörg Kirschstein

  • Original versiegelte Rückseite des Kuverts mit den Briefen der Königin von England. Foto: SPSG/Jörg Kirschstein


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