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Belarus und das Minsk

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 23.11.2021 / 08:22 Uhr von at
Im ehemaligen Terrassenrestaurant Minsk soll ein Ausstellungshaus für moderne DDR-Kunst entstehen und ein "Treffpunkt über die Kunst hinaus", so Gründungsdirektorin Frau Paola Melavassi. Diesen Satz nimmt die SPD-Fraktion zum Anlass, einen Antrag in die nächste SVV einzubringen. Das Haus soll nach ihren Vorstellungen nun auch eine politische Komponente bekommen. 

Im Antrag heißt es: "Vor dem Hintergrund der einerseits zum Zeitpunkt der Entstehung des Minsks bestehenden freundschaftlichen Beziehungen, aber auch der gegenwärtig durch die Menschenrechtslage belasteten Situation, soll dem mit der Namensgebung verbundenen Intention einer Verbundenheit mit Belarus und insbesondere der Hauptstadt Minsk wahrnehmbar Rechnung getragen werden. Die aktuelle Menschenrechtssituation in Belarus fordert eine entsprechende öffentliche Positionierung, die sich auch in der konkreten inhaltlichen Ausgestaltung/Nutzung widerspiegeln soll."

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Kommentare

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    Verwundert schrieb um 09:25 Uhr am 23.11.2021:
    >>Die aktuelle Menschenrechtssituation in Belarus fordert eine entsprechende öffentliche Positionierung, die sich auch in der konkreten inhaltlichen Ausgestaltung/Nutzung widerspiegeln soll. <<

    Hier wird wieder einseitig Position bezogen:

    Was ist mit den Menschenrechten der Katalonen, die sich von der mittelalterlichen spanischen Monarchie abspalten möchten, um demokratisch leben zu können?

    Warum wird der Umgang der französischen Regierung mit den „Gelbwesten“, die ihre Menschenrechte einfordern, nicht öffentlich verurteilt?

    In Italien, in Triest, wurde von der Polizei auf Menschen eingeprügelt, die ihre Rechte betonen.
    Veranlasst von Mario Dragi, dem auf Betreiben der EU eingesetzten Ministerpräsidenten, der nicht vom Volk gewählt worden ist.