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Einsatz gegen Schleuserkriminalität

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 01.12.2021 / 11:17 Uhr von at/pm
Seit den frühen Morgenstunden ist die Bundespolizei mit ca. 650 Beamten im Einsatz. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin durchsucht sie zeitgleich 41 Objekte wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern in Form von Scheinvaterschaften, u.a. in Berlin, Potsdam, Spremberg und Sondershausen (Thüringen).

Die Bundespolizei ermittelt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern in Form von sogenannten Scheinvaterschaften gegen eine in Berlin wohnhafte Vietnamesin (52). Bereits im November 2020 fanden Durchsuchungsmaßnahmen der Bundespolizei bei der Beschuldigten statt. Diese führten zum Auffinden von Beweismitteln, die den Verdacht ergaben, dass sie verantwortlich für die Vermittlung von Scheinvaterschaften ist. So soll sie unerlaubt in Deutschland aufhältige vietnamesische Staatsangehörige gegen Bezahlung zu diesem Zweck an Deutsche vermittelt haben. Gegen diese Personen ermittelt die Bundespolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin wegen des Verdachts, gegenüber Behörden unrichtige Angaben zur Erlangung eines Aufenthaltstitels gemacht zu haben. 

Die polizeilichen Maßnahmen
Vor diesem Hintergrund durchsuchte die Bundespolizei heute gleichzeitig 38 Objekte in Berlin sowie je ein Objekt in Potsdam, Spremberg und Sondershausen mit dem Ziel des Auffindens von Beweismitteln. Die Maßnahmen richteten sich gegen 18 männliche deutsche sowie 23 weibliche vietnamesische Beschuldigte. Dabei wurden Unterlagen und Smartphones sichergestellt, deren Auswertung andauert.

Es ergab sich der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts bei 10 Personen, die während der Maßnahmen angetroffen wurden. Diese befinden sich aktuell noch in der polizeilichen Bearbeitung. Nach Abschluss soll die Übergabe an die zuständige Ausländerbehörde erfolgen.

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