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Trink- und Abwassergebühren sollen leicht steigen

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Stadtgeschehen

Erstellt: 11.01.2019 / 08:03 von at

Die fünf Potsdamer Wasserwerke versorgen mit den Ortsteilen Caputh und Geltow insgesamt 185.000 Einwohner – im Jahr 2035 werden es voraussichtlich 245.000 sein. Um den gestiegenen Anforderungen bezüglich Umwelt und steigenden Trinkwasserbedarfes gerecht zu werden, will Potsdam bis 2023 jährlich etwa 28 Millionen Euro investieren. Dies geht aus einer Konzeption zur Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung für die Jahre 2019-2023 hervor, die jetzt den Stadtverordneten vorgelegt wird.

So soll bis 2022 u.a. die Kapazität der Kläranlage Nord um 30 Prozent gesteigert werden. Die Anlage ist derzeit auf eine maximale Einwohnerzahl von 90.000 ausgerichtet. Auch die Kläranlage Satzkorn wird ab 2022 ausgebaut und von 10.000 auf 30.000 Einwohner ausgerichtet. Von den jährlich etwa 10,9 Millionen Kubikmeter Schmutzwasser werden auf den Kläranlagen Nord und Satzkorn der Energie und Wasser Potsdam 47 Prozent behandelt und 53 Prozent an die Berliner Wasserbetriebe zur Reinigung abgegeben.

Weitere Investitionsgründe ergeben sich aus der Erweiterung der EU-Wasser-Rahmenrichtlinie und dem gemeinsamen Nährstoffreduzierungskonzept der Länder Berlin und Brandenburg, durch das die Phosphatgehalte in den Havelgewässern weiter reduziert werden sollen.

Sanierungsbedürftig ist auch ein großer Teil der Trinkwasserhauptleitungen. Zwar ist seit 2006 die Zahl der Rohrbrüche von 140 auf 50 pro Jahr zurückgegangen - von deren insgesamt 678 Kilometern sind aber noch immer 15 Prozent aus rohrbruchgefährdetem Stahl. Das Kanalnetz mit einer Gesamtlänge von 641 km ist teilweise vor allem bei Schmutzwasserleitungen sanierungsbedürftig.
Weitere Investitionsschwerpunkte bis 2023 werden das Trinkwassernetz in Babelsberg und das Schmutzwassernetz in Potsdam West sein.

Die Trink- und Abwassergebühren in Potsdam, welche laut Verwaltung durch den steigenden Gebrauch von Trinkwasser in den vergangenen Jahren (7,5 Prozent) und den steigenden Abwasseranfall (10 Prozent) kompensiert wurden, werden laut Prognose ab 2021/2022 jeweils unterhalb der zu erwartenden Inflationsrate steigen. Neben den steigenden Personalkosten werden vor allem gestiegene Baukosten verantwortlich gemacht.

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Kommentare (1)

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Swiffie schrieb um 15:28 Uhr am 20.01.2019:

Bereits mehrfach war zu lesen, dass das Potsdamer Wasser/Abwasser bundesweit an der Spitze bei hohen Gebühren liegt. Jetzt werden nochmals Gebührenerhöhungen angekündigt, die dann über die Betriebskostenabrechnung einfach rübergereicht werden! Da muss man sich doch auch mal fragen, was andere Städte anders machen ...