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Landeswahlleiter aus dem Amt verabschiedet

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 13.01.2022 / 10:08 Uhr von at/pm
Der langjährige Landeswahlleiter Bruno Küpper ist gestern aus dem Amt verabschiedet worden. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Innenminister Michael Stübgen dankten ihm in Potsdam auf der Verabschiedungsveranstaltung für seinen Einsatz bei der Vorbereitung und Durchführung der Wahlen im Land Brandenburg. Zu seinem Nachfolger haben die Landesregierung und das Präsidium des brandenburgischen Landtags Dr. Herbert Trimbach ernannt.

Woidke: „13 Jahre mit zwölf Wahlen und nebenbei auch noch unser Mann für besondere Lagen: Wir sind Bruno Küpper zu besonderem Dank verpflichtet! Als Wahl- und Abstimmungsleiter hat er gemeinsam mit seinem Team alle Wahlen und Volksinitiativen pannenfrei organisiert. Er hat stets kompetent, zuverlässig, ruhig geliefert. Das gilt für seine Einsätze in besonderen Lagen: Als Oderbruchbeauftragter, als Leiter des Koordinierungsstabs Asyl, als Koordinator der Landesregierung für den NSU-Untersuchungsausschuss. Aber auch als Polizeipräsident, wo er die Modernisierung der Landespolizei maßgeblich mitprägte. Auch Herbert Trimbach hat sich seit Beginn der 1990er Jahre um Brandenburg verdient gemacht. Ich bin sicher, mit ihm als neuem Landeswahlleiter haben wir den richtigen Mann und wünsche ihm für sein neues Ehrenamt gutes Gelingen.“

Bruno Küpper (geb. 1948) ...
... trat mit 20 Jahren in den Dienst der nordrhein-westfälischen Landespolizei ein und war überwiegend in Köln und in Düsseldorf tätig. Aus dem dortigen Innenministerium wechselte er 1992 in den Dienst des Landes Brandenburg. Bis 2002 war er als Inspekteur der Polizei tätig. Mit der Polizeireform 2002 wurde er zum Präsidenten des neu gebildeten Polizeipräsidiums Potsdam ernannt. Er prägte die Modernisierung der Landespolizei maßgeblich mit. 2007 versetzte ihn die Landesregierung in den einstweiligen Ruhestand. Mit Wirkung vom 1. Januar 2009 wurde er zum Landeswahlleiter berufen. Seitdem organisierte er die Durchführung von drei Landtags-, vier Bundestags- und drei Europawahlen sowie zwei Kommunalwahlen in Brandenburg. 

Herbert Trimbach (geb. 1954) ...
... hat Rechtswissenschaften und Geschichte in Würzburg und Speyer studiert. Nach der zweiten juristischen Staatsprüfung in München schloss er eine Promotion an. Währenddessen war er am Landgericht und bei der Staatsanwaltschaft Schweinfurt beschäftigt sowie für drei Jahre ins Bundesministerium der Justiz abgeordnet. 1992 wechselte er in das Justizministerium in Potsdam, 2007 an das brandenburgische Oberlandesgericht. Im Jahr 2012 wurde Trimbach Leiter der Abteilung Polizei und Brand-und Katastrophenschutz im Innenministerium. Sieben Jahre später übernahm er die Leitung der unter anderem für Wahlen zuständigen Abteilung 2. 2020 wechselte er zurück als Leiter der Polizeiabteilung, bis er im vergangenen Jahr in den Ruhestand ging. Trimbach übernahm die neue Funktion zum gestrigen Tag. Parallel ist er auch Landesabstimmungsleiter und trägt in dieser Funktion die Verantwortung für die ordnungsgemäße Vorbereitung und Durchführung von Volksbegehren und Volksentscheiden.

Bilder

Verabschiedung_Kuepper_Quelle MIK
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