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Ergebnis des Kunst-Wettbewerb Potsdamer Mitte präsentiert

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Stadtgeschehen

Erstellt: 09.02.2019 / 08:09 von at

Das Ergebnis des Kunst-Wettbewerbs für die Fassadengestaltung eines Neubaus im Block III in der künftigen Schwertfegerstraße ist gestern vorgestellt worden. Das ehemalige Eckgebäude wurde 1945 zerstört. Das neue Haus soll in einer zeitgenössischen Variante wiedererrichtet werden. Der Baubeginn ist für Ende 2019/Anfang 2020 vorgesehen.

Die Wohnungsgenossenschaft Karl Marx, die im Bieterverfahren im März 2018 den Zuschlag erhielt, hatte den Kunst-Wettbewerb initiiert. Der Siegerentwurf "Waagnis" des Berliner Künstlers Wolf von Waldow sieht eine zeitgenössische, scherenschnittartige Skulptur auf der Attika und ein Relief über dem ehemaligen Haupteingang vor. Darin eingebettet ist eine Kopie eines originalen Relief-Fragments aus dem späten 18. Jahrhundert. Das Potsdam Museum stellt dafür das Originalstück aus seiner Sammlung für einen Abguss zur Verfügung.

Zur Umsetzung und zum Ergebnis des Kunstwettbewerbs sagt Genossenschaftsvorstand Sebastian Krause: „Als Potsdamer Genossenschaft ist es für uns selbstverständlich, unsere Stadt aktiv mitzugestalten. Unsere Mitglieder repräsentieren die Mitte der Gesellschaft, deshalb es ist uns wichtig, dass in der Potsdamer Mitte ein lebendiges Quartier mit bezahlbaren Wohnungen und kulturellen Angeboten für die Potsdamer entsteht. Auch Familien mit Kindern, Senioren und Studenten sollen die Möglichkeit haben, hier zu leben und sich in dem neu entstehenden Stadtraum wohlfühlen. Dazu gehört auch, dass eine identitätsstiftende Gestaltung unsere Lebenswirklichkeit widerspiegelt.“
So überzeugte laut Krause vor allem die Leichtigkeit und Frische das historische Thema in die Gegenwart zu übertragen die Juroren. Die Entscheidung fiel daher einstimmig.

Das Fragment der historischen Gebäudefassade, welches vermutlich vom Bildhauer Michael Christoph Wohler aus dem Jahr 1797 stammt, lagerte bislang im Depot des Potsdam Museums und soll nun in der ständigen Ausstellung zur Stadtgeschichte präsentiert werden. Das Relief, das Putten beim Löschen eines Feuers darstellt, nimmt Bezug auf den Kirchenbrand von 1795.

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Bilder


  • Sebastian Krause, Hannes Wittenberg und Bernd Rubelt mit Fragment der historischen Gebäudefassade_Foto_LHP_Markus Klier


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