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Neue Ausstellung im Schloss Caputh

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  • Erstellt: 12.05.2022 / 17:15 Uhr von at
Am Samstag, 14. Mai, um 15 Uhr wird im Schloss Caputh die Ausstellung “Ernst von Glasow - Ostpreußische Baudenkmäler und Landschaften” eröffnet. Zu sehen gibt es Zeichnungen von Kirchen, Burgen und charakteristischen Landschaften im ehemaligen Ostpreußen, aber auch Westpreußen: Von der Marienkirche in Danzig/Gdańsk bis zum Königsberger Schloss. Ernst von Glasow schuf sie in der Nachkriegszeit als Erinnerung an die alte Heimat, die er nicht mehr besuchen konnte.

Ernst von Glasow (1897–1969), auf dem Gut seiner Familie in Partheinen im Kreis Heiligenbeil geboren (heute Kaliningrader Oblast), entwickelte schon als Kind eine künstlerische Neigung. Durch das Erbe des väterlichen Gutes war sein Leben als Gutsbesitzer und Landwirt vorbestimmt. Zeichnen blieb auf die Freizeit beschränkt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wagte Ernst von Glasow mit 49 Jahren einen Neubeginn als freischaffender Maler. In seinen Landschaftsbildern, Stadt- und Ortsansichten zeichnete von Glasow ein typisches Bild der Nachkriegszeit in Südoldenburg.

Die Oldenburger Landschaft erinnerte den Künstler aber auch an die verlorene Heimat in Ostpreußen. Die Kohle- und Tuschzeichnungen in der Ausstellung sind Dokumente einer vergangenen Zeit. Sie wurden in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht.

Ein Projekt des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und dem Kulturzentrum Ostpreußen, Ellingen. Die Ausstellung kann bis zum 14. August besucht werden

Bilder

Ernst von Glasow: Zugbrücke bei Lötzen Privatbesitz, © Kulturzentrum Ostpreußen Ellingen
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