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Handwerk in Brandenburg erreicht neue Höchstwerte

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Erstellt: 14.04.2019 / 10:12 von at

In dieser Woche wurden die Berichte zur Frühjahrskonjunkturumfrage im Brandenburger Handwerk vorgestellt. Darin bewerten 93,1 Prozent der befragten Handwerksbetriebe ihre Geschäftslage mit gut oder befriedigend. Das ist der beste Wert seit Beginn der Frühjahresumfragen - der Geschäftsklimaindex bewegt sich aktuell mit 139 Punkten zwei Punkte über dem Vorjahreswert.

Besonders zufrieden zeigt man sich in den Bau- und Ausbaugewerken. Hier gibt es Auftragsvorläufe von 12 bis 14 Wochen. In der Kfz-Branche sieht es ähnlich aus.
Generell werden von fast 90 Prozent der Handwerksbetriebe gestiegene oder mindestens gleichbleibende Umsätze gemeldet - zurückzuführen sicher auch auf die Preissteigerungen bei Material, Energie, Roh- und Kraftstoffen. Durchschnittlich vier von zehn Betrieben im Land Brandenburg haben diese Preissteigerungen an ihre Kunden weiter gegeben.

Auch für die kommenden Monate sieht das brandenburgische Handwerk keine Eintrübung seiner Geschäftslage. Durchschnittlich 96 Prozent aller Handwerksbetriebe im Land geht davon aus, dass die Geschäfte weiterhin so gut laufen wie bisher oder in Teilen sogar noch einmal verbessert werden können. Allerdings befürchten auch rund zwei Drittel der Betriebe steigende Rohstoff- und Einkaufspreise, die sich auf die Entwicklung der Absatzpreise niederschlagen könnten.

Ein schwieriges Thema bleibt die Fachkräftesicherung. Dazu und zu den Wahlforderungen zur brandenburgischen Landtagswahl äußerte sich Robert Wüst, Präsident der Handwerkskammer Potsdam:
„Zur Umsetzung auch im Handwerk notwendiger Digitalisierungsprozesse ist eine moderne und leistungsfähige Breitbandinfrastruktur – auch für den ländlichen Raum – zu schaffen. Handwerksbetriebe und ihre Mitarbeiter gilt es, bei der Digitalisierung zu unterstützen. Zur Fachkräftesicherung fordern wir einen stärkeren Fokus auf die berufliche Bildung. Alle Schulformen brauchen verpflichtend frühzeitige Berufsorientierung, einschließlich der Vermittlung von fachlichen Kenntnissen im allgemeinbildenden Schulunterricht. Zur Unterstützung der Auszubildenden in den ländlichen Räumen fordern wir einen Mobilitätszuschuss. Die Kurse der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) zur Qualitätssicherung der Ausbildung im Handwerk müssen erhalten und deren Förderung fortgesetzt werden. Bestehende Berufsschulstandorte und deren qualitative Weiterentwicklung sind zu sichern. Für die berufliche Weiterbildung müssen weitere Anreize und Unterstützungsinstrumente entwickelt werden.“

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