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Die Sorben im Film: Land, Menschen, Bräuche

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  • Erstellt: 21.09.2022 / 16:28 Uhr von eb
Filme über die Sorben gehören zum regionalen Filmerbe Brandenburgs. Die mediale Repräsentation der Minderheit ist vor dem Hintergrund der Zerstörung ihrer Heimat (durch Industrialisierung und Braunkohleabbau) und den Bemühungen zu sehen, die traditionellen Bräuche und Lebensgewohnheiten aufzuzeichnen und wachzuhalten. Das Filmmuseum Potsdam bewahrt »Sorbenfilme« aus dem Studio des Textilkombinates Cottbus:

Neben Inszenierungen modernisierter Riten, wie in Vogelhochzeit oder in Sorbische Generationen ragt das Porträt des Instrumentenbauers und Musikers Karl Tillich, Der sorbische Dudelsack, heraus. Im Kontrast zu diesen Annäherungen der 1980er Jahre stehen bereits zuvor entstandene »freie« Amateurfilme, wie z.B. Ostern - Bräuche aus der Gegend von Hoyerswerda (1962). Mit Leben am Fliess, einem Film über einen Kahnfahrer aus Burg/Spreewald schufen Peter Rocha und Karl Farber schließlich ein poetischkritisches Dokument der späten DDR, in dem die Konflikte zwischen Natur, Menschen und industrieller Ausbeutung offen zu Tage treten.

D/DDR 1925-1989, Dok., insges. ca. 90′
Zu Gast: Regisseur Karl Farber
Einführung: Dr. Ralf Forster (Filmmuseum Potsdam)

Am So., 25.9.2022 um 11 Uhr im Filmmuseum Potsdam. Kartenreservierung: 0331-27181-12, [ticket@filmmuseum-potsdam.de]

Bilder

Filmstill: Sorbische Generationen (1986)
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