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DIHK-Vollversammlung verabschiedet Krisen-Resolution

Sonstiges
  • Erstellt: 21.09.2022 / 15:34 Uhr von at
Die Vollversammlung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hat heute in Berlin die Krisen-Resolution "Sofortige Entlastungen für Unternehmen sind zwingend erforderlich“ zur schnellen Ausweitung des Energieangebots verabschiedet.

Die IHK-Organisation empfiehlt kurzfristig zehn Sofort-Maßnahmen, um die Versorgung sicherer zu machen und die Energiekostenbelastung für die Unternehmen zu verringern. Die Maßnahmen:

1. Alle verfügbaren Kohle- und Ölkraftwerke in den Markt zurückholen
2. Verfügbare Kernkraftwerke bis zum Ende der Krise weiterbetreiben
3. Preisbremse für die Wirtschaft einführen
4. Strom- und Gaspreisumlagen in den Bundeshaushalt überführen und Zuschuss zu Netzentgelten einführen
5. Stromsteuer und Energiesteuer auf Gas auf europäische Mindestsätze senken
6. Entlastungen bei den CO2-Handelssystemen schaffen
7. Dauerhafte Ersatzversorgung Strom und Gas einführen sowie Liquidität der Energieversorger sichern
8. Absicherungsinstrument im Stromsektor einführen
9. Zusätzliches Gasauktionsmodell einführen
10. Heimische Ressourcen stärker nutzen

Detail zu den einzelnen Punkten findet man in der Resolution im Anhang.

Ina Hänsel, Präsidentin der IHK Potsdam, sagt: „Es darf nichts unversucht bleiben, um die Energieversorgung zu sichern und der drastischen Preisentwicklung zu begegnen. Kurz gesagt: Es muss alles ans Netz, was über unsere hiesige Energieerzeugung verfügbar ist.
Die Politik muss dafür sorgen, dass Wirtschaft und gesellschaftliches Leben gleichermaßen abgesichert sind. Wir appellieren an den Bund, sorgsam und klug zu entscheiden, damit der Schaden im eigenen Land begrenzt bleibt. Dazu würde die Entkopplung der Gas- und Strompreise wesentlich beitragen.“

Dokumente


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Kommentare

  •  
    Weg mit den sinnlosen EU- Sanktionen! schrieb um 19:17 Uhr am 21.09.2022:
    >>6. Entlastungen bei den CO2-Handelssystemen schaffen<<

    Weg mit der sinnlosen CO2- Abgabe, das würde sofort die Bürger und Wirtschaft spürbar entlasten:

    "Wenn es dem Bundesenergieminister Robert Habeck nicht passt, dass die Energiepreise steigen, hätte er für eine dauerhafte statt für eine temporäre Senkung der Klimaschutzsteuer (CO2- Abgabe) plädieren können."
    (Ökonom Joachim Ragnitz, Stellvertretender Leiter der ifo Niederlassung Dresden, 11.6.22.)

    >>7. Dauerhafte Ersatzversorgung Strom und Gas einführen sowie Liquidität der Energieversorger sichern<<

    Für die Inbetriebnahme der neuen, klimafreundlichen Erdgasleitung „North Stream 2“ bedarf nur des „Go“ der deutschen Bundesregierung.
    Da das Deutsche Volk, der Souverän, noch nie der sog. „EU“ seine Zustimmung gegeben hat, braucht auch keiner vom Ausland seinen Segen für unsere Versorgungsleitung geben.
    Russland würde sofort Erdgas durch die neue Leitung liefern, da sie technisch einwandfrei ist.