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  • Erstellt: 22.09.2022 / 06:42 Uhr von at/pm
Die Tierrechtsorganisation Peta sorgt mit einer neuen Kampagne für Aufregung. Wie Bild berichtete, fordert sie vor dem Hintergrund der Klimakrise ein „Sex-Verbot für alle fleischessenden Männer“. Einer im November 2021 erschienenen Studie der wissenschaftlichen Online-Fachzeitschrift „Plos One“ zufolge stoßen Männer durch ihr Essverhalten etwa 41 Prozent Treibhausgase mehr als Frauen aus - vor allem durch ihren Fleischkonsum würden sie damit deutlich mehr zur Klimakatastrophe beitragen. Kampagnen-Leiter Daniel Cox von Peta Deutschland zu Bild:

„Jetzt gibt es den wissenschaftlichen Beleg, dass toxische Männlichkeit auch dem Klima schadet. Männer sind viel schlechter für die Umwelt als Frauen, weil sie zu viel Fleisch essen.“ Cox fordert eine "saftige Fleischsteuer für Männer“ von 41 Prozent und die Frauen auf jetzt in den Sex-Streit zu gehen – um die Welt zu retten!“ Jedes „nicht geborene Kind“ spare „58,6 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr“.

CDU-Politikerin Dorothee Bär kritisiert gegenüber Bild: „Für wen, wenn nicht unsere Kinder, retten wir das Klima. Kinder mit schädlichem CO2 aufzurechnen ist abstoßend. Zumal sie die Klimaretter der Zukunft sind."

Und der Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Stefan Müller: „Peta macht im Kampf um Aufmerksamkeit nicht einmal mehr vor dem Schlafzimmer halt.“ Parteikollege Florian Hahn spricht von „Demokratiehass“ der Aktivisten. „Statt eines Sex-Verbots für Fleischesser sollte es ein Denk-Verbot für spalterische Ideologen geben.“

Warum so aggressiv? Die Berliner Zeitung hat nachgefragt: „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, den Kern der Studie überspitzt darzustellen.“, so Cox. Er wolle plakativ darauf aufmerksam machen, dass aktuelle Ernährungsgewohnheiten „massiv die Klimakatastrophe befeuern“ würden. „Die grillenden, fleischessenden Männer zerstören die Lebensgrundlagen ihrer eigenen oder sogar noch ungeborenen Kinder“, so Cox weiter, der auch noch einen Spruch für die CSU übrig hat: "Gerade die CSU sollte sich hier bedeckt halten. Ihre Politik hat uns überhaupt erst in diese Situation gebracht.“

Peta fordert unter anderem die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf pflanzliche Produkte, Obst und Gemüse und eine Reduktion der Tierbestände. Zur Peta-Erklärung: [Klick]

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