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Special Olympics: MBJS und MSGIV unterstützen Vorbereitung auf größte inklusive Sportveranstaltung

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 04.10.2022 / 17:08 Uhr von eb
Im kommenden Jahr finden die „Special Olympic World Games“ in Berlin statt. In Vorbereitung auf diese weltweit größte inklusive Sportveranstaltung haben das Sportministerium (MBJS) und das Sozialministerium (MSGIV) gemeinsam dem erst neu gegründeten Landesverband „Special Olympics Deutschland in Brandenburg e.V.“ eine Förderung für 2022 in Höhe von rund 63.000 Euro bereitgestellt. Der Verband hat seinen Sitz in der Johannes-R.-Becher-Straße in Waldstadt.

Das MBJS stellt zum Auf- und Ausbau der Geschäftsstelle des Verbands 29.600 Euro bereit. Der Verband möchte auch selbst mit einer großen Delegation an den Weltspielen teilnehmen.

Sportministerin Britta Ernst: „Mit der Organisation der ‚World Games 2023‘ steht der neue Landesverband vor großen Aufgaben. So sollen rund 150 Sportlerinnen und Sportler aus Brandenburg koordiniert und vorbereitet werden. Wie wunderbar Sport verbinden und Grenzen überwinden kann, das werden wir im kommenden Jahr hier bei uns in der Region erleben, davon bin ich fest überzeugt.“

Das MSGIV stellt rund 33.400 Euro für den Aufbau von „Host Towns“ bereit, ein Programm, das die Sportlerinnen und Sportler auf kommunaler Ebene empfangen und Inklusion dauerhaft stärken soll.

Sozialministerin Ursula Nonnemacher: „Deutschlandweit empfangen 170 inklusive Kommunen 170 Nationen als ‚Host Towns‘ – das hat echtes Potential für ein Sommermärchen. Die ‚Host Towns‘ wollen aber auch nach den Special Olympics weiter zeigen, wie Inklusion im Alltag funktionieren kann. Ich freue mich sehr, dass wir diese wunderbare Idee im Land Brandenburg unterstützen können.“

Landesbehindertenbeauftragte Janny Armbruster: „Auf dieses große Sportereignis, bei dem Menschen aus aller Welt mit unterschiedlichsten Behinderungen in der Region zusammenkommen, freue ich mich sehr. Ich danke den Kommunen, die die Sportlerinnen und Sportler als Host Towns willkommen heißen und Brandenburg als weltoffenes, tolerantes und sportliebendes Land zeigen werden. Von dem neu gegründeten Landesverband Special Olympics Deutschland in Brandenburg erhoffe ich mir, dass sich dieser auch dauerhaft für mehr Inklusion im Sport in Brandenburg stark machen wird.“

Im Land Brandenburg beteiligen sich Kleinmachnow, Teltow Stadt, Brandenburg an der Havel, Potsdam, Eberswalde, Fürstenwalde/Spree, Rathenow, Rüdersdorf und Bernau mit der Gemeinde Panketal als „Host Towns“.

Hintergrund
Special Olympics ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung. Vom 17. bis 24. Juni 2023 treten in Berlin rund 7.000 Athletinnen und Athleten aus mehr als 170 Nationen in 26 Sportarten und Unified Sport an, also gemeinsam mit Menschen ohne Behinderung. Die Special Olympics World Games werden wie Olympische und Paralympische Spiele alle zwei Jahre im Wechsel als Sommer- und Winterevent ausgetragen – 2023 erstmals in Deutschland. Ziel der Special Olympics ist es, Menschen mit geistiger Behinderung durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und Teilhabe zu verhelfen.

Bilder

Vorbereitung auf die weltgrößte inklusive Sportveranstaltung @SOWG_Berlin2023 - Ministerinnen @UNonnemacher und @BrittaErnst übergeben Förderbescheid über 63.000 € an die Geschäftsstelle „Special Olympics Deutschland in Brandenburg e.V.“_Quelle MSGIV
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