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23. Potsdamer Inselschwimmen

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Stadtgeschehen

Erstellt: 11.08.2019 / 15:20 von at

Gestern fand das mittlerweile 23. Inselschwimmen an der Alten Fahrt an der Freundschaftsinsel statt. Zur Königsdisziplin, der Inselumrundung, durften aus Sicherheitsgründen wie immer nur 130 Teilnehmer starten. Die Anmeldeliste war bereits Tage zuvor ausgebucht, was für einige lange Gesichter bei der Anmeldung sorgte. Das Umfeld bot ansonsten fast optimale Bedingungen. Janosch Raßmann, von der Potsdamer DLRG, gab vor Beginn des ersten Wettkampfes einen kurzen Lagebericht:

„Wir haben einen immer stärkeren Bewuchs durch Seerosen und auch Wasserpflanzen. Das ist an sich ein gutes Zeichen. Wir haben eine immer bessere Wasserqualität an der Havel auch in Potsdams Mitte, für unsere Veranstaltung allerdings jetzt etwas problematisch. Aber in der Gewässermitte kann man sich noch sicher bewegen. Zudem sind wir heute mit 40 Einsatzkräften unterwegs, um das Ganze auch sicher zu halten.“
Nach einem kurzen Schreckmoment am Donnerstag, als ein verdächtiger Gegenstand auf der Freundschaftsinsel gefunden wurde, hatten die Veranstalter schon kurzfristig eine Absage befürchtet. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte aber schnell Entwarnung geben können.

Vor der 1.7000 Meter langen Inselumrundung standen noch drei andere Wettbewerbe auf dem Programm – die 800 und 400 Meter sowie ein Entenrennen, welches noch für einigen Wirbel sorgen sollte. Vor dem Start sind viele bekannte Gesichter zu sehen. Triathlet Matthias Lampe fühlt sich beim Freiwasserschwimmen in seinem Metier. Er kommt seit vier Jahren extra aus Staßfurt angereist, sein Sohn ist sogar das fünfte Mal dabei. Dieses Jahr hat er zum ersten Mal beide Disziplinen absolviert – die 800 (16.28 min) und die 1.700 Meter (33.15 min). Auch er ist zufrieden, seine Zeiten konnte er kontinuierlich über die Jahre hinweg verbessern und der entscheidende Spaßfaktor war auch wieder mit am Start.
Nele Hostettler startet für SC Siemensstadt und ist das vierte Mal dabei. Sie hat gleich bei ihrem ersten Start über 400 Meter den ersten Platz gewonnen, dieses Mal wird sie in der Altersklasse 1 Dritte über 800 Meter. „13.15 Minuten – persönliche Bestzeit?“ „Das weiß ich gar nicht, ich wollte nur unter die 15 kommen. Mit der Wasserströmung dem Wind und den Algen ist das ja immer etwas anderes: Aber mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.“, freute sie sich.
Dritter über die 800 Meter wurde in seiner Altersklasse auch Ralf Jänike vom ESV Lok Potsdam. Er kommt vom Schwimmen und ist in den Triathlon-Sport eingestiegen. „Mehr wird es nicht. Den dritten habe ich schon öfter gemacht.“ Versuchen will er es trotzdem weiter.

Um das Rennen auch bis zum Ende durchzuführen, mussten die Veranstalter einen engen Zeitplan einhalten, denn ab 16 Uhr war die Strecke schon wieder für die Fahrgastschiffe der Weissen Flotte freigegeben. Dabei hatten ein verspäteter Veranstaltungsbeginn und eine Verzögerung beim Entenrennen den Terminplan ordentlich wackeln lassen. Ausgerechnet diejenigen, von denen man es am wenigsten erwartet hatte, weigerten sich jeder offiziellen Anweisung zur richtigen Startaufstellung Folge zu leisten. Der Reihe nach versuchten Enten auszubüchsen und sich einen Vorteil zu erschleichen.
„Da waren die undisziplinierten Enten am Start, die ich bisher erleben durfte. So etwas ist die ganzen 23 Jahre noch nicht vorgekommen.“, lacht Axel Koppernock, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Potsdam. Er ist von Anfang an mit dabei und für die Absicherung des Inselschwimmens mitverantwortlich. „Nein, toi, toi, toi. Bisher hat all die Jahre immer alles geklappt, ist alles ordnungsgemäß über die Bühne gegangen. Daher ein dickes Lob und herzlichen vielen Dank an alle Helfer hier vor Ort und an die Weisse Flotte, die Wasserschutzpolizei und dem Wasserschifffahrtsamt für die tolle Unterstützung.“
Und auch dieses Mal ging natürlich am Ende alles glatt. Nachdem die Leitstelle vom Uferrand weitere Einsatzkräfte zu den Enten beorderte, konnte Ruhe in das Starterfeld reingebracht werden. Gefolgt von zwei mit Federn geschmückten Enten, welche zusätzlich als Segel fungieren sollten, setzte sich der spätere Gewinner von Start an ab und konnte sich überraschenderweise bis zum Ende knapp vor den Verfolgern ins Ziel retten.

„Herr Raßmann, worum geht es bei der heutigen Königsdisziplin, um Rekorde oder einfach nur um den Spaß?“ „Es geht durchaus um beides. Wir haben hier Platz für Alle. Wir sind eine Breitensportveranstaltung, hatten hier aber auch schon Olympioniken am Start. Da geht es vorne natürlich ganz ehrgeizig zur Sache und hinter gleichermaßen ganz entspannt zu. Wir hoffen, dass am Ende alle glücklich sind. Die Schnellsten erwarten wir hier nach etwa 20 Minuten.“
Am Ende schlug Detlef Stöckigt nach genau 19 Minuten und 17 Sekunden an. Platz 2 ging an Stefan Höhlbaum vom Zeppelin-Team des OSC Potsdam, zeitgleich auf Platz 3 landete Gunnar Splittgerber aus Berlin. Für die genaue Zeitmessung sorgte ein Transponder den jeder Wettkampfteilnehmer bei sich trug.

Anbei eine kleine Galerie mit Bildern vom Inselschwimmen. [klick]

Mehr Bilder und alle Ergebnisse findet man unter [Inselschwimmen].

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Bilder


  • Bild MP AT

  • Die Erstplatzierten der AK2_Bild MP AT

  • Matthias Lampe und Sohn aus Staßfurt_Bild MP AT

  • Axel Koppernock, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Potsdam_Bild MP AT


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