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Zeitzeugenausstellung im Belvedere - Traurig und rührend, aber auch witzig und humorvoll

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Erstellt: 23.06.2020 / 09:11 von at

Anlässlich des 75. Jahrestages der Potsdamer Konferenz wird im Belvedere Pfingstberg ab heute eine neue Zeitzeugenausstellung zu sehen sein. Sie widemt sich dem Alltagsleben am Potsdamer Pfingstberg nach 1945. Die Menschen, die um den Pfingstberg herum lebten, waren durch die jetzt nahe Grenze zu Westberlin unmittelbar betroffen - Arbeiten, Einkaufen und Freizeitaktivitäten waren nun beeinflusst durch die Einrichtung des sowjetischen „Militärstädtchens Nr. 7“ am Fuße des Pfingstbergs.

Russische Offiziere und Zivilisten wurden neue Nachbarn. Eingekauft wurde jetzt im „Russenmagazin“ und auch die Infrastruktur und das soziale Gefüge des Stadtteils änderten sich. 16 Hektar mit 100 Gebäuden der Vorstadt waren von nun an für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. Optisch dominierten Schlagbäume, Wachtürme und Betonmauern - auf der anderen Seite gab es den verwunschene Schlosspark mit dem Schloss Belvedere und Straßenzüge mit kleinen Läden, die die Nauener Vorstadt prägten. In „Zwischen Gartenlaube und Russenmagazin. Alltag am Potsdamer Pfingstberg 1945-1994“ kommen Zeitzeugen zu Wort, u.a. Regisseur, Fotograf und Drehbuchautor Franz Baake, der 1941 bis 1951 in der Großen Weinmeisterstraße wohnte und den Einmarsch sowjetischer Truppen in sein Wohngebiet erlebte, Matthias Freydank, der seine Kindheit und Jugend in der Villa Henckel verbrachte, in der zu DDR-Zeiten ein Altersheim untergebracht war und Mario und René Kade, die in der Höhenstraße aufwuchsen und von einer unbeschwerten Kindheit in den 1980er-Jahren berichten.

Die Eröffnung der Ausstellung findet heute um 11.30 Uhr für geladene Gäste statt. Ab 15 Uhr ist die Ausstellung für den öffentlichen Besucherverkehr geöffnet. Das Belvedere empfängt Besucher von April bis Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr.

Geplant ist für die gesamte Saison ein begleitendes Rahmenprogramm:
12. Juli, 23. August & 4. Oktober, 14 Uhr:
Kuratorenführung Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin
Anm. unter 0331 20057930 erbeten, Teilnehmerzahl begrenzt, Dauer ca. 1 Stunde, kostenfrei

29. August, 14 Uhr: Zeitzeugengespräch
Moderiertes Gespräch mit Zeitzeugen zur Ausstellung, Gartenanlage Belvedere, Eintritt frei

2. August & 13. September (Tag des offenen Denkmals), 14 Uhr:
Spaziergang mit Zeitzeugen Führung mit Zeitzeugen durch die Ausstellung und das Wohngebiet am Pfingstberg
Anmeldung unter 0331 20057930 erbeten, Teilnehmerzahl begrenzt, Dauer ca. 1,5 Stunden, kostenfrei

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