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Fridays for Future Potsdam lädt zur Aktion ein

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Stadtgeschehen

Erstellt: 28.10.2020 / 07:22 von FFP

Anlässlich des Weltspartags protestieren Aktivist*innen von Fridays for Future Potsdam am Freitag, 30. Oktober, um 15.30 Uhr vor dem Sparkassengebäude am Luisenplatz Grund sind die Investitionen der Bank in die Kohle- und Rüstungsindustrie. Die Aktion folgt einem Aufruf der Organisation urgewald und ist Teil von deutschlandweiten Protesten in rund 25 Städten unter dem Motto: „Deutsche Banken: Raus aus Kohle und Rüstung!“

Fast alle Banken befeuern die drohende Klimakatastrophe und eine hemmungslose weltweite Aufrüstung, denn sie finanzieren Kohle- und Rüstungskonzerne. Viele Banken haben im Laufe des letzten Jahres auf Kritik an dieser Geschäftspraxis reagiert und angekündigt, aus der Finanzierung der Kohleindustrie auszusteigen, allerdings keine deutsche Bank.

Otto Richter von Fridays for Future Potsdam sagt: „Für unsere Zukunft benötigen wir einen dringenden Finanzierungsstop von allen Kohle- und Rüstungsunternehmen. Banken, die diese weiter unterstützen, wetten also gegen die Zukunft unserer und nächster Generationen.“

Neben der Commerzbank und der Deutschen Bank beteiligen sich vereinzelt auch Sparkassen, häufiger aber ihre Zentralinstitute, die Landesbanken, direkt an Krediten für Kohle- und Rüstungsgiganten oder sie investieren in diese. Zusammen sind die Landesbanken BayernLB, LBBW und Helaba die größten Kreditgeber für RWE, Europas größtem Klimakiller-Unternehmen.
Darüber hinaus finden sich Kohle- und Rüstungsfirmen auch in den herkömmlichen Fonds des Wertpapierhauses der Sparkassen, Deka Investment. Dieses hat zwar im April diesen Jahres bekannt gegeben, seine Investitionen in Kohleunternehmen deutlich einzuschränken [klick], aber die neuen Richtlinien gehen noch nicht weit genug: Unternehmen wie RWE bleiben für die Deka weiterhin investierbar. Auch Deutschlands größtes und besonders skrupelloses Rüstungsunternehmen Rheinmetall, wie auch andere Rüstungsschmieden, etwa BAE Systems und Northrop Grumman, die ihre Rüstungsgüter regelmäßig in die Kriege dieser Welt liefern, finden sich in Fonds des Wertpapierhauses.

Die Sparkassen-Gruppe muss:
1. Ihre Geschäfte konsequent am Pariser Klimaziel ausrichten, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen. Dafür braucht es einen Kohleausstiegspfad, der sofort mit starken Einschnitten der Finanzierung von Kohleunternehmen beginnt und sie spätestens 2030 beendet;
2. Die Finanzierung von Firmen stoppen, die Atomwaffen herstellen oder Rüstungsgüter und Waffen an kriegführende Staaten liefern oder an solche, in denen die Menschenrechte verletzt werden.

Die Protestaktion in Potsdam findet im Rahmen der urgewald-Kampagne „Banks against Future“ statt, die sich vor allem auf die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Sparkassen-Gruppe als größte und kundenstärkste deutsche Finanzinstitute konzentriert. Sie soll Banken und Investoren an ihre soziale und ökologische Verantwortung und die Kund*innen der Banken an ihre Möglichkeit, Einfluss zu nehmen erinnern, damit ihr Geld nicht von ihrer Bank in Unternehmen fließt, die für Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen mitverantwortlich sind.

Hintergründe & Karte mit allen geplanten Aktionen: [urgewald.org/weltspartag]

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