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Ausbau der kardialen Elektrophysiologie am Klinikum

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Stadtgeschehen

Erstellt: 05.04.2021 / 16:00 von at/pm

Die Klinik für Kardiologie am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam hat ihr Behandlungsspektrum im Bereich der kardialen Elektrophysiologie und Rhythmologie umfassend erweitert. Neben der konventionellen Katheterablation stehen nun auch modernste Computersysteme zur Verfügung. Mit diesem können Herzrhythmusstörungen in einem dreidimensionalen Modell dargestellt werden, was eine punktgenaue Behandlung möglich macht.

Neben den häufigen Vorhofrhythmusstörungen können damit auch komplexe Herzrhythmusstörungen der Herzkammern gezielt behandelt werden. Im Bereich der Kryoablation von Vorhofflimmern steht mit der neuesten Generation an Kryoballons ebenfalls eine Innovation im Klinikum EvB zur Verfügung. Diese neue Technik zeigte bisher große Erfolge und kann im Großraum Berlin aktuell nur in zwei weiteren Krankenhäusern angeboten werden. Seit Oktober 2020 verantwortet Oberarzt Dr. med. Tobias Plenge den Bereich der Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen. Der 40-jährige war zuvor als Oberarzt an der DRK Klinik Berlin Köpenick tätig und dort am Aufbau einer elektrophysiologischen Abteilung beteiligt. Vor seinem Wechsel nach Berlin arbeitete er mehr als zehn Jahre als Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und als Elektrophysiologe an der Uniklinik Köln.

"Ein Herzschlag beginnt als elektrischer Impuls, der sich über das gesamte Herz ausbreitet und eine koordinierte Anspannung des Herzmuskels auslöst. Daraus resultiert die zeitliche Steuerung der Pumpfunktion des Herzens. Als Herzrhythmusstörung bezeichnet man eine unregelmäßige Abfolge von Herzschlägen. Es gibt verschiedene Arten von Herzrhythmusstörungen, die sowohl harmlos als auch lebensbedrohlich sein können und entweder zu einem langsamen oder schnellen Herzschlag führen.", erklärt Plenge. "Treten schnelle Herzrhythmusstörungen auf, stehen zur Wiederherstellung des normalen Sinusrhythmus verschiedene Optionen zur Verfügung. Neben der medikamentösen Therapie und der elektrischen Kardioversion spielt auch die Katheterablation eine wichtige Rolle. Das Gewebe, das Ausgangspunkt der Herzrhythmusstörung ist, wird dabei verödet, sodass es keine Erregung mehr bildet oder leitet. Die Behandlung erfolgt über einen Herzkatheter und hat sich bei symptomatischen Formen von Herzrasen bewährt."

Bei der Katheterablation finden verschiedene Verfahren Anwendung. Eine thermische Läsion kann bei der Verödung mit Hitze (Hochfrequenzablation) oder Kälte (Kryoablation) erzeugt werden und damit die Ursache von Herzrhythmusstörungen ausschalten.

Seit Ende des letzten Jahres wurde im Klinikum EvB in Potsdam ein neues Mappingsystem des Herzens in Betrieb genommen. Damit erstellen Elektrophysiologen eine Karte (oder Map) des Herzens und erhalten so ein klares Bild von den elektrischen Signalen, die den Herzrhythmus steuern oder Herzrhythmusstörungen verursachen.

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Bilder


  • Dr. med. Tobias Plenge im Herzkatheterlabor_© KlinikumEvB 2021


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