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Der Fährmann ist das Problem

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Stadtgeschehen

Erstellt: 01.05.2021 / 13:12 von at

"Seit über zwei Jahren gibt es Diskussionen und Bestrebungen in der Stadt, die Fährverbindung zwischen dem Kiewitt und der Insel Hermannswerder attraktiver zu machen und vor allem die Fahrzeiten deutlich auszuweiten.", stellt der CDU-Stadtverordnete Wieland Niekisch fest. Und richtig, die Stadtverordnetenversammlung hatte November 2020 mit klarer Mehrheit beschlossen, dass sich der Oberbürgermeister für den Beginn Sommerhalbjahrs (ab Ende März) dafür einsetzen soll, den Fahrplan abends bis 22 Uhr auszudehnen. "Warum ist da noch nichts passiert?", fragte Niekisch die Stadtverwaltung.

Die Fragen und Antworten im Detail

1. Warum hat der ViP seine Ankündigung vom August 2020 nicht umgesetzt, obwohl die organisatorischen Voraussetzungen dazu offenbar vorhanden waren?
2. Warum hat die LHP den Beschluss der STVV vom 4.11.2020 bezüglich ihres Verkehrsbetriebes nicht umgesetzt?
3. Falls dies, wie zu hören ist, bereits im November 2020 nicht umsetzbar schien, warum hat der OB diesen Beschluss vom 4.11. dann nicht beanstandet?
4. Warum war es nicht möglich, geeignetes Personal einzustellen bzw. auszubilden?

Das Potsdamer ÖPNV-Angebot basiert auf den Vorgaben des Nahverkehrsplans (NVP) für die Landeshauptstadt Potsdam. Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung im September 2020 wurde dieser zuletzt aktualisiert. Erst mit der aktuellen Fortschreibung wurde dabei auch eine Verlängerung des Fährbetriebs auf der Linie F1 von 6 Uhr bis 20 Uhr aufgenommen.

Die Verwaltung der Landeshauptstadt Potsdam ist unmittelbar nach dem Beschluss der Fortschreibung des NVP an die Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH (ViP) herangetreten, damit dort die entsprechenden Voraussetzungen für eine schnellstmögliche Umsetzung geschaffen werden.

Dies umfasst in erster Linie die Organisation des dafür zusätzlich benötigten Personals. Die Anforderungen umfassen unter anderem einen Fährführerschein (Patent F), ein Radarpatent, ein UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk sowie ein Schifferdienstbuch (Nachweis der Tätigkeiten). Dies ist zum Teil auch durch Zusatzqualifikation zu erreichen.

Aufgrund der Spezifikationen des Berufs und der in allen Bereichen pandemiebedingt sehr angespannten Lage konnten hier jedoch noch keine Erfolge erzielt werden.

5. Ist der wahre Grund für diese Blockadehaltung immer noch der interne Plan der Verwaltung, hier eine Brücke bauen zu wollen?

Grundlage für das Verwaltungshandeln bilden die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Potsdam. Mit der DS 17/SVV/0478 wurde die Verwaltung beauftragt, unter anderem den Ersatz der Seilfähre durch eine Brücke für Fuß- und Radverkehr zu prüfen. Die Ergebnisse der Prüfung wurden mit der DS 19/SVV/0350 vorgelegt. Weiterführende Beschlüsse diesbezüglich wurden seitens der Stadtverordnetenversammlung bislang nicht gefasst. Insofern besteht hier seitens der Verwaltung auch kein Zusammenhang zur Umsetzung des Beschlusses zum Nahverkehrsplan.

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