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Rekordbeteiligung und Streckenrekorde beim Haveluferlauf in Potsdam

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Sport

Erstellt: 15.04.2018 / 18:24 von Andreas Bauer

Es zeigt sich der wahre Läufer daran, dass er morgens bei Regenwetter aufsteht und sich auch durch den andauernden Regen nicht von Losfahren zum Lauf abhalten lässt. Manchmal werden die Läufer dann belohnt, indem der ...

... Regen vor dem Start aufhört. Dies war am 14.April beim 15. Haveluferlauf des ESV Lok Potsdam der Fall. Mehr als 400 Läufer fanden den Weg an die Havel und sorgten für eine Rekordbeteiligung, was sicher auch daran liegt, dass der Lauf Wertungslauf im Bad Liebenwerda Brandenburgcup und im AOK Mittelmarkcup ist. Durch die verregnete Nacht blieben die Temperaturen in dem Bereich, den die meisten Läufer gerne haben, somit waren auf der flachen Strecke alle Voraussetzungen für gute Zeiten gegeben.

Diese Chance ließen sich drei schnelle Triathleten aus dem Perspektivkader der DTU nicht entgehen und sorgten für neue Streckenrekorde an der Havel. Lars Pfeifer vom Triathlon Potsdam siegte in 31:34 und unterbot den Streckenrekord aus dem Jahr 2016 ebenso, wie Lena Meißner vom SC Neubrandenburg in 36:59 und Laura Lindemann (Triathlon Potsdam). Die Europameisterin 2017 auf der Triathlon-Sprintdistanz konnte als Siegerin in 36:00 den alten Streckenrekord um fast zwei Minuten unterbieten. Auf dem dritten Platz der Frauen folgte Leandra Lorenz vom RSV Eintracht als schnellste Jugendlichen. Das hohe Niveau bei den Männern wird dadurch unterstrichen, dass acht Sportler unter 35 Minuten blieben. Zweiter wurde Leonid Latsepov vom Laufteam der FU Berlin vor Lukas Preußer. Er war der Schnellste einer Gruppe von Jugendlichen des SC Neubrandenburg. Man kann davon ausgehen, dass der Haveluferlauf nur den Anfang eines aktiven Tages der Triathleten darstellte, der sicher noch auf dem Rad fortgesetzt wurde.

Auch im Minimarathon über 4,2 km bestimmten Triathleten aus Potsdam das Tempo. Die Jugendlichen Philip Wiewald in 13:12 und Giulio Ehses in 13:24 liefen starke Zeiten wie auch Katharina Krüger in 16:44. Diese Strecke ist eher als Schülerlauf gedacht, die Wertung unter 16 Jahren gewann Virginia Vandersee aus Potsdam vor Melina Lucia Dehmel vom RSV Eintracht und Emily Quast aus Rathenow. Nur wenige Sekunden trennten die schnellsten Jungen der MU16 : Patrick Überschär aus Hennigsdorf, Florian Kuphal aus Potsdam und Lennart Lehmann aus Templin. Beim zuerst gestarteten Lauf, dem der Jüngsten über 800m, stellte der RSV Eintracht 1949 mehr als ein Drittel der Teilnehmer. Schnellste Mädchen waren Hanna Leitner und Joselyn Scherwa (beide RSV U12) vor Finja König und Samira Steigert (beide RSV U10). Schnellster Junge war Linus Thünemann (U12) aus Potsdam vor Marvin Steigert und Vincent Hess (beide RSV U10).

Nicht nur die schnellen Läufer, auch die vielen Freizeitsportler lobten die schöne Strecke an der Havel und die Organisation durch die vielen Helfer des ESV Lok Potsdam. Die Schlangen bei der Anmeldung waren nicht zu lang, es gab preiswerte Verpflegung nach dem Lauf, und auch die Ehrung erfolgte zügig nach dem Zieleinlauf. Dass dann das Wetter mitspielte, war eine willkommene Zugabe, mit der man nach der Wettervorhersage nicht rechnen konnte. Im Bad Liebenwerda Brandenburgcup geht es am 28. April in Lychen, am 1. Mai in Bad Freienwalde und am 5. Mai am Werbellinsee weiter. Die nächsten Läufe im AOK Mittelmarkcup sind der Waldbadlauf in Borkheide am 1.Mai und der Sabinchenlauf in Treuenbrietzen. Für Potsdamer Läufer stehen der rbb Lauf am 29. April, der Frauenlauf am 6.Mai und der Schlösserlauf Anfang Juni im Fokus.

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Bilder


  • Startkinder_Frank Gyßling

  • Rekorde 2018_Frank Gyßling

  • Sieger 2018_Frank Gyßling

  • Gruppe Havel_Frank Gyßling

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