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Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht - Startschuss für Synagogenprojekt

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Stadtgeschehen

Erstellt: 08.11.2018 / 15:10 von at

Anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht findet morgen um 14 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Platz der Einheit am Standort der ehemaligen Synagoge (neben der Hauptpost) statt.

Nach Ansprachen und Kranzniederlegung wird die Veranstaltung am Baufeld der neuen Synagoge in der Schlossstraße fortgesetzt.
Die Rabbiner Nachum Pressmann, Evgeni Kutikov von der jüdischen Gemeinde und Stadtkirchenpfarrer Simon Kuntze führen durch die Veranstaltung, Staatskanzlei-Chef Martin Gorholt und Oberbürgermeister Jann Jakobs werden Grußworte halten, Gitarristin Birgit Wahren musikalisch begleiten, Ud Joffe von der Synagogengemeinde kurz über den Bauprozess für die neue Synagoge berichten.

Startschuss für Synagogenprojekt in der Schlossstraße
Gestern wurden die Pläne für den Bau und Betrieb eines Synagogen- und Gemeindezentrums in Potsdam präsentiert. Kulturministerin Martina Münch, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Stadt Potsdam, Mykhaylo Tkach, und der Vorsitzende der Synagogengemeinde Potsdam, Ud Joffe, unterzeichneten dabei eine Vereinbarung über die Errichtung, Trägerschaft und Betreibung des Zentrums. Es wird auf dem Gelände der Schlossstraße 1 in den kommenden Jahren errichtet. Die Stadt stellt dafür acht Millionen Euro bereit.

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Stadt Potsdam, Mykhaylo Tkach und der Vorsitzende der Synagogengemeinde Potsdam, Ud Joffe: „Die beiden jüdischen Gemeinden freuen sich über die Wiederaufnahme des Bauprojektes ‘Synagogen- und Gemeindezentrum‘ in Potsdam. Nach intensiver Arbeit der Potsdamer Gemeinden konnten zentrale Fragen zu Nutzungsprofil, Charakter und Gestaltung des geplanten Gebäudes geklärt und mit dem Architekten räumlich realisiert werden. Mit dem Land Brandenburg konnten der rechtliche und der finanzielle Rahmen vereinbart werden. Wir freuen uns auf ein Haus, welches für die Potsdamer Juden ein Zuhause bedeuten soll und einladend und offen steht für alle Potsdamer Bürgerinnen und Bürger.“

Bis zum Baustart 2020/21 wird das Aussehen der Außenfassade noch geklärt - Grundlage des Gebäudes ist der überarbeitete Bauentwurf des Berliner Architekten Jost Haberland. Für den Bau selbst werden etwa zwei Jahre veranschlagt.
Das Zentrum soll künftig allen jüdischen Gemeinden in Potsdam für Gottesdienste, religiöse Feiern und Versammlungen, für Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen, Lesungen und literarische Gespräche sowie für soziale Beratungsangebote und Schulungsveranstaltungen offenstehen. Das Land überlässt den Gemeinden als Träger das zu errichtende Haus unentgeltlich und beteiligt sich an den laufenden Kosten, etwa für Sicherheitsmaßnahmen, einen Rabbiner sowie weiteres Personal für kulturelle und soziale Angebote.

„Ich freue mich über diesen Durchbruch, der unser jüdisches Leben um ein Vielfaches bereichern wird. Jüdisches Leben gehört heute ganz selbstverständlich zu Potsdam. Wir sind eine offene und tolerante Stadtgesellschaft und wir können stolz darauf sein, dass wir hier so engagierte jüdische Ortsgemeinden haben. Sie sind wichtiger Partner der Stadt in sozialen Belangen und beteiligen sich am interreligiösen Dialog. Es ist wichtig, dass die Ortsgemeinden nun auch eine Synagoge im Herzen Potsdams bekommen. Ich danke den Gemeindemitgliedern für die Geduld in den letzten Jahren und bin gespannt, wie die Synagoge aussehen wird.“, äußerte sich OB Jann Jakobs.

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