Logo

U18-Orcas mit weißer Weste ins heimische Finalturnier: Wasserballer siegen doppelt in Nachwuchs-Bundesliga

Sport
  • Erstellt: 17.04.2024 / 07:01 Uhr von André Laube
Die U18-Wasserballer der Potsdam Orcas behielten auch im 13. und 14. Saisonspiel der Bundesliga-Saison ihre weiße Weste. Ohne Punktverlust sind die Mannen von Trainer Slawomir Andruszkiewicz damit durch Vor- und Zwischenrunde dieser Spielzeit gerauscht und dürfen sich am Pfingstwochenende auf ein tolles Finalturnier im Sport- und Freizeitbad blu freuen. Alles andere als mühelos gestaltete sich aber insbesondere das Auswärtsspiel am Mittwochabend bei den White Sharks Hannover. 15:14 (5:6, 4:3, 2:2, 4:2) siegten die Orcas dort, ehe sie im Heimspiel am Sonntag im Sportpark Luftschiffhafen 15:6 (3:1, 4:2, 3:1, 5:2) gewannen.

"Mit dem Spiel in Hannover dürfen wir nicht zufrieden sein", sagte Andruszkiewicz. "Bis auf den Sieg hat da wenig gepasst. Das war vielleicht noch mal der richtige Warnschuss vor der Endrunde. Um unseren Titel zu verteidigen, müssen wir jedes Spiel konzentriert bestreiten."

Gerade defensiv fehlte dieser Fokus phasenweise komplett. Immer wieder tauchten die motivierten und agilen Jungs des Gastgebers allein vor Torwart Max Rössel auf und erzielten leichte Treffer.

In einem offenen Schlagabtausch des ersten Viertels musste Rössel sechsmal hinter sich greifen, vorn erzielten Tyler Kugler, Fynn Klaffke (3) und Arne Hofmann die Treffer zum 5:6. Zur Halbzeit gelang durch je zwei Tore von Marian Kob und Kapitän Finn Taubert zumindest der 9:9-Ausgleich.

Im dritten Abschnitt geriet Potsdam zunächst wieder in Rückstand, bevor Klaffke mit einem Doppelpack für den 11:11-Ausgleich sorgte. Das Andruszkiewicz-Team straffte sich im Schlussviertel, sorgte durch je zwei Buden von Taubert und des siebenfachen Torschützen Klaffkes für die vermeintliche Vorentscheidung. Doch auch diese 15:11-Führung gaben die Junior-Orcas schnell wieder aus der Hand und mussten noch drei Tore zum 15:14-Sieg hinnehmen.

Deutlich entspannter verlief die Partie gegen das Tabellenschlusslicht der D-Zwischenrunde SV Krefeld 72. Andruszkiewicz nutze die immer faire Partie, um der „zweiten Reihe“ Spielzeit zu ermöglichen. U16-Torwart Maurice Lehmann machte seine Sache gut; vorn brachten Tom-Luca Reisewitz, Tyler Kugler (3), Michael Vorogushyn, Melvin Karpinski und Paul Könnicke den Gastgeber mit 7:3 zur Halbzeit in Front. Ähnlich gestaltete sich die Partie nach dem Seitenwechsel. Arne Hofmann, Fynn Klaffke und Tom-Bendix Rygol im dritten Durchgang sowie der insgesamt fünfmal erfolgreiche Kugler (2), Jonas Große (2) und Vorogushyn im letzten Viertel machten den 15:6-Erfolg perfekt.

Nun liegt eine Pause von sechs Wochen vor den Potsdamern, bevor sich die vier besten Mannschaften Deutschlands im blu zum Finalturnier treffen. Wer das neben den Orcas sein wird, ist noch offen.

"Voraussichtlich werden es die Sharks im letzten Spiel der Zwischenrunde gegen Cannstatt schaffen", vermutet André Laube, sportlicher Leiter der Orcas. In diesem Fall würden der SV Cannstatt und Krefeld sowie die beiden Erstplatzierten der E-Zwischenrunde Wasserfreunde Spandau 04 und Post-SV Nürnberg die beiden letzten beiden Endrunden-Plätze in der Relegation ausfechten.

Potsdam (gg Hannover): Torhüter Max Rössel/Maurice Lehmann, Finn Taubert (4), Jonas Große, Tyler Kugler (1), Arne Hofmann (1), Fynn Klaffke (7), Fabian Liedtke, Melvin Karpinski, Paul Könnicke, Michael Vorogushyn, Tom-Luca Reisewitz, Marian Kob (2)

Potsdam (gg Krefeld): Torhüter Max Rössel/Maurice Lehmann, Finn Taubert, Jonas Große (2), Tyler Kugler (5), Arne Hofmann (1), Fynn Klaffke (1), Michael Vorogushyn (2), Melvin Karpinski (1), Paul Könnicke (1), Tom-Bendix Rygol (1), Tom-Luca Reisewitz (1), Marian Kob

Bilder

Tyler Kugler findet nach langer Verletzungspause wieder seinen Rhythmus: Fünf Treffer erzielte der Rechtsaußen gegen Krefeld. Foto: Sandra Seifert
Dieser Artikel wurde bereits 739 mal aufgerufen.

Werbung